Pittman war seit Dezember 2019 Cheftrainer der Razorbacks, brachte es in fünfeinhalb Jahren aber nur auf eine negative Bilanz von 32-34. Laut Vertrag steht ihm eine Abfindung von knapp 9,8 Millionen US-Dollar zu. Athletic Director Hunter Yurachek erklärte: "Von Tag eins an war spürbar, wie viel ihm diese Chance bedeutet. Aber wir müssen einen Weg finden, Arkansas in der SEC wettbewerbsfähig zu machen."
Petrino kehrt als Interimstrainer zurück - Weitere Coaches entlassen
Mit Bobby Petrino setzt Arkansas nun auf eine umstrittene, aber erfahrene Lösung. Der 64-Jährige coachte die Razorbacks bereits von 2008 bis 2011, führte das Team damals zu zwei Saisons mit zweistelligen Siegen - ehe ein Skandal um einen Motorradunfall und eine Affäre zu seiner Entlassung führte. Petrino war im November 2023 als Offensive Coordinator zurückgekehrt und darf nun bis Saisonende als Cheftrainer ran. Mit der Chance, sich dauerhaft für den Job zu empfehlen.
Petrino verschwendete keine Zeit und setzte selbst klare Signale: Defensive Coordinator Travis Williams, D-Line-Coach Deke Adams und Assistant Marcus Woodson mussten gehen, Chris Wilson wurde daraufhin als Interim-Defensive-Coordinator installiert. Petrino lobte ihn als "Coach mit viel Erfahrung und Glaubwürdigkeit - sogar mit einem Super-Bowl-Ring."
Mehrere Spieler reagierten in den sozialen Medien kryptisch auf die Entlassung von Williams. Petrino appellierte an die Mannschaft: "Das Wichtigste ist, sich an Veränderungen zu gewöhnen. Unsere Einstellung wird bestimmen, wie schnell wir besser werden."