Die Potsdam Royals haben den Dresden Monarchs die erste Niederlage in der diesjährigen GFL-Saison zugefügt. Im Re-Match des letztjährigen GFL Bowls gewann der Titelverteidiger mit 30:6 (18:6) gegen den bisherigen Tabellenführer und sicherten sich damit den Titel in der Nord-Staffel.
Royals-Offense nicht zu stoppen
Nach einem punktelosen erstem Viertel erzielten die Potsdam Royals den ersten Touchdown des Tages. Quarterback Xavier Bullock sorgte mit einem Sneak für das 6:0, die anschließende Two Point Conversion misslang. Das war der Weckruf für die Monarchs, Running Back Tofunmi Lala sorgte für den 6:6-Ausgleich.
Der Meister schlug aber zurück: Bullock bediente Milan Spiller, der während der Saison von den Helvetic Mercenaries gekommen war, und dies lief fast über das komplette Feld zur erneuten Gäste-Führung. Nach der zweiten Interception von Ronaldo Tomasello waren die Potsdamer wieder direkt an der gegnerischen Endzone. Bullock erlief seinen zweiten Touchdown, doch bereits zum dritten Mal misslang die Two Point Conversion. Mit 18:6 für die Royals ging es letztlich auch in die Playoffs.
Nach der Pause hatten die Monarchs die Chance, den Rückstand zu verkürzen, verfehlte ein Field Goal von Florian Finke das Ziel. Stattdessen erhöhten die Potsdamer zu Beginn des vierten Viertels, Wide Receiver Kassim Tiamiu gelang der vierte TD seines Teams. Für die endgültige Entscheidung sorgte viereinhalb Minuten vor Schluss Bullock, nach dem erfolgreichen PAT von Heiko Bals hieß es 31:6 für die Royals.
Kiel in den Playoffs - Cowboys bezwingen die Unicorns
Derweil haben sich die Kiel Baltic Hurricanes den Einzug in die Playoffs gesichert. Zwar taten sie sich zunächst etwas schwer gegen die Paderborn Dolphins und führten nur mit 10:3 zur Pause, danach steigerten sie sich aber und gewannen letztlich klar mit 24:10. Damit sicherten sie den vierten Platz ab und sorgte dafür, dass die New Yorker Lions Braunschweig erstmals seit 2012 nicht in der GFL Postseason stehen. Daran änderte auch der 35:13-Erfolg der Braunschweig im letzten Heimspiel unter Trainer-Legende Troy Tomlin gegen die Allgäu Comets nichts.
Im Süden sicherten sich die ifm Razorbacks Ravensburg den ersten Platz. Bei den Saarland Hurricanes siegten sie klar mit 41:26 (14:14) und treffen nun auf die Kieler. Derweil kassierten die Schwäbisch Hall Unicorns eine Niederlage gegen die Munich Cowboys, am Ende hieß es 10:13 (3:13) aus Sicht der Unicorns. Somit können die Cowboys noch auf Rang zwei vorrücken, wenn sie nächste Woche im Nachholspiel die Allgäu Comets schlagen.