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Seit 2011 ungeschlagen: Österreich erneut U-19-Europameister

kicker

Die U19-Nationalmannschaft aus Österreich hat seinen EM-Titel verteidigt. Das Team von Head Coach Florian Grein baut mit einem 34:31-Sieg über Schweden seine unglaubliche Erfolgsserie aus, denn seit 2011 sind die Nachwuchsteams aus dem Alpenland auf europäischer Ebene ungeschlagen.

In diesem Jahr musste die Grein-Truppe in einem sehenswerten Spiel aber bis zum Schluss kämpfen. Man of the Match war Kicker Elija Heiss, der nicht nur in jedem seiner Versuche makellos blieb, sondern vor allem knapp 30 Sekunden vor Ende des Spiels ein 43-Yard-Field-Goal zum Endstand kickte.

"Dieser letzte Two-Minute-Drill ist ein Szenario, den wir im Training durchgegangen sind. Elija hat gegen Finnland und Schweden kein einziges Mal verkickt, also war ich mir sicher, dass er im entscheidenden Moment abliefern wird", lobte Grein seinen Kicker in einer Mitteilung des Verbandes.

Österreich zieht schnell davon

Der Score-Reigen hatte Heiss bereits im ersten Quarter mit einem 33-Yard-Field-Goal gestartet. Österreich holte sich daraufhin den Ball schnell zurück: Dean Opara erhöhte per Lauf auf 9:0, Heiss verwandelte den PAT. Mit einem Receiving Touchdown durch Wide Receiver Maximilian Fellner samt PAT durch Heiss vergrößerte den Vorsprung auf 17:0.

Schweden wachte zu Beginn des zweiten Quarters auf. Sie eroberten sich einen Fumble und Defensive Back Caj Ekström trug den Ball umgehend in die gegnerische Endzone, Kicker Oscar Hardarsson verkürzte auf 7:17.

Doch Österreich hatte die perfekte Antwort parat. Das für Trickplays bekannte U19-Team griff wieder in die Trickkiste: Fellner bediente Quarterback Kilian Zivko, der dank eines 50-Yard-Touchdown samt PAT durch Elija Heiss auf 24:7 stellte.

Schweden schlägt zurück

Doch da Österreich in der ersten Hälfte vier Turnover produzierte, schlug Schweden zurück. Running Back Dominik Kapas erzielte den nächsten TD für seine Mannschaft, Hardarsson stellte den 14:24-Endstand her.

Die zweite Hälfte begann mit einem Highlight, Justin Boney gelang ein Kickoff Return Touchdown. Doch damit nicht genug: im nächsten Drive verlor Österreich den Ball durch einen Missed Snap, das Resultat war ein weiterer Touchdown Schwedens, die mit 28:24 das erste Mal die Führung gingen.

Das Spiel entwickelte sich zu einem waschechten Thriller, Österreich holte sich durch einen Touchdown von RB David Reisenbichler die Führung zurück. Schweden glich dank eines Field Goals von Hardarsson knapp drei Minuten vor Ende des Spiels wieder aus.

Österreich behält die Nerven

Die Crunchtime war daraufhin extrem spannend: Österreich kämpfte sich in die Hälfte der Schweden, musste danach aber einen 15-Yard-Strafe hinnehmen. 48 Sekunden vor Ende des Spiels befand sich Österreich mit 4th&3 an der 25-Yard-Linie. Head Coach Florian Grein entschied sich dafür, zu kicken - und Elija Heiss traf zum Sieg.

"Das Spiel verlief so, wie wir uns das erhofft haben. Österreich ist ein sehr gutes Team und es war ein großartiger Fight. Ich bin sehr beeindruckt von meinen Jungs, wie sie gekämpft haben. Es tut natürlich weh, zu verlieren, aber so ist es halt", lobte Sebastian Brinkenfeldt, Head Coach der schwedischen Nationalmannschaft, sein Team.

Dennoch musste sein Team bereits zum vierten Mal den Österreichern den Vortritt lassen. 2019 setzte sich Österreich in Bologna mit 28:0 durch, 2022 gab es bei der Heim-EM in Wien einen 13:10-Sieg, 2023 in Örebro einen 42:24-Sieg und nun ein 34:31 für die Rot-Weißen.