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Sooners setzen Statement mit Sieg über Michigan

kicker

Das Aufeinandertreffen der Nr. 15 Michigan Wolverines und der Nr. 18 Oklahoma Sooners war von Beginn an hart umkämpft. Beide Defenses dominierten lange, doch die individuellen Momente von OU-Quarterback John Mateer machten am Ende den Unterschied. Michigan, angeführt von Quarterback Bryce Underwood, fand offensiv nur selten in den Rhythmus und verpasste es, die Fehler der Sooners konsequent zu bestrafen.

Frühe Führung für Oklahoma

Gleich im ersten Drive setzten die Sooners ein Ausrufezeichen. John Mateer führte sein Team souverän über das Feld und fand Wide Receiver Deion Burks mit einem kurzen Pop-Pass, den der Receiver für neun Yards in die Endzone trug - 7:0 Oklahoma.

Die Wolverines mussten im Anschluss punten, ebenso die Sooners im darauffolgenden Drive. Auch Michigan kam weiter nicht in Schwung, sodass die Partie defensiv geprägt blieb.

Ein überworfenes Zuspiel Mateers über die Mitte landete schließlich in den Händen von T.J. Metcalf zur Interception. Doch Michigan konnte daraus kein Kapital schlagen und musste erneut punten.

Chancen liegen gelassen

Beide Teams tauschten in der Folge weitere Punts. Erst kurz vor der Pause kam Michigan in Field Goal Range, doch Kicker Dominic Zvada verzog aus 32 Yards - weiter 7:0 Oklahoma.

Mateer zeigte anschließend seine Qualitäten: Er führte sein Team erneut das Feld hinunter, improvisierte bei Druck und lief kurz vor der Pause selbst in die Endzone. Das Spiel ging mit 14:0 Sooners in die Halbzeit.

Hoffnung für Michigan - doch Mateer antwortet

Direkt nach der Pause meldete sich Michigan zurück. Running Back Justice Haynes brach im ersten Play für 75 Yards durch die Sooners-Defense und verkürzte auf 14:7.

Oklahoma musste daraufhin punten, doch auch Michigan brachte danach nichts Zählbares zustande. Kurz darauf hatte OU Glück, als ein riskanter Wurf Mateers beinahe von Michigan Defensive Back Jyaire Hill abgefangen wurde. Statt Interception behielten die Sooners den Ball - und wenig später folgte das Big Play: Mateer wich dem Sack aus, rollte nach rechts raus und fand Isaiah Sategna für einen 36-Yard-Gewinn. Kurz darauf lief Mateer erneut selbst in die Endzone - 21:7 Sooners.

Wolverines verpassen die Wende

Ein Sack stoppte den nächsten Michigan-Drive, doch der Punt wurde vom Sooners Returner Isaiah Sategna fallen gelassen. Cole Sullivan sicherte den Ball für die Wolverines in aussichtsreicher Position. Aus dem Geschenk resultierten allerdings nur drei Punkte - 21:10.

Anschließend legte Michigan mit einem weiteren Field Goal nach und verkürzte auf 21:13. Doch als sich die Chance für Michigan zum Ausgleich anbahnte, vergab Oklahoma zunächst selbst: Ein Trickplay ließ Tight End Jaren Kanak völlig frei in der Endzone auftauchen, doch der Pass von Mateer fand ihn nicht.

Statt Touchdown probierte es OU mit einem Field Goal - der 42-Yard-Versuch von Tate Sandell ging daneben. Michigan nutzte diese Gelegenheit nicht und musste seinerseits punten.

Sooners machen den Deckel drauf

Ein langer, methodischer Drive der Sooners im Schlussviertel nahm viel Zeit von der Uhr. Am Ende verwandelten sie ein Field Goal zum 24:13.

Danach passierte offensiv auf beiden Seiten nichts mehr. Oklahoma spielte die Uhr souverän herunter und feierte den wichtigen Sieg.

Oklahoma setzte sich in einem physischen Top-20-Duell verdient durch. Quarterback John Mateer war mit zwei Rushing-Touchdowns und mehreren Big Plays der entscheidende Mann. Dazu stand die Defense der Sooners über weite Strecken stabil und ließ Michigan mit Bryce Underwood kaum ins Spiel kommen. Für die Wolverines bleibt die bittere Erkenntnis, zu wenig aus den Fehlern Oklahomas gemacht zu haben.