Die Conference räumte den Fehler im Nachhinein ein. Während Georgia Tech mit dem Erfolg seine perfekte Saisonbilanz ausbaute, bleibt bei Fans und Experten ein bitterer Beigeschmack zurück.
Der verpasste Pfiff
Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit stand Wake Forest unmittelbar vor dem möglichen Sieg. Doch bei einem entscheidenden Spielzug auf Third-and-5 reagierte ein Georgia-Tech-Spieler deutlich zu früh.
Die Referees ließen ihre Flaggen jedoch stecken. Statt einer Strafe und einem automatischen First Down für Wake Forest kam Georgia Tech zurück ins Spiel, erzwang den Ballbesitz und glich per Field Goal aus.
Die Entscheidung in der Verlängerung
In der Overtime nutzten die Yellow Jackets ihre Chance. Nach einer starken Defensivaktion gelang es, den entscheidenden Spielzug von Wake Forest zu stoppen: Eine Interception beim Versuch einer Zwei-Punkte-Conversion besiegelte den Sieg für Georgia Tech.
Wake-Forest-Coach Jake Dickert nahm seinen Quarterback Robby Ashford in Schutz: Dieser könne in einer solchen Situation nicht wissen, ob ein Offside vorgelegen habe. Die Verantwortung liege allein bei den Offiziellen.
Die ACC bestätigte inzwischen den Fehler. Damit bleibt nicht nur die sportliche Leistung im Fokus, sondern auch die Frage, wie derartige Fehlentscheidungen künftig vermieden werden können.