Aktuell dürfen College-Spieler vier Jahre lang offiziell spielen. Mit einem sogenannten Redshirt-Jahr können sie aber ein Jahr aussetzen, ohne ihre Eligibility zu verlieren - etwa, um sich körperlich zu entwickeln, nach Verletzungen zu erholen oder sich an das höhere Niveau zu gewöhnen. Seit 2018 dürfen Spieler dabei bis zu vier Einsätze in der Regular Season absolvieren, ohne dass dies auf ihre Spielberechtigung angerechnet wird. Postseason-Einsätze können ebenfalls ohne Verlust des Redshirt-Status erfolgen.
Sarkisians Reformvorschlag
Sarkisian hält dieses System für überholt. "Angesichts der Länge unserer Saison würde ich das anders machen", sagte er laut 247Sports. "Du darfst vier Spiele in der Regular Season spielen, und sobald die Postseason beginnt, zählen diese Spiele nicht für ein Redshirt. Also kannst du vier Spiele machen, dann die gesamte Postseason spielen und bist immer noch redshirt-eligible. Warum also nicht gleich das ganze Jahr freigeben und die Jungs einfach spielen lassen?"
Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das NCAA Oversight Committee erst jüngst das Frühlings-Transferfenster gestrichen hat. Damit bleibt nur noch ein Transfer-Zeitraum im Herbst - ein weiterer Faktor, der die Planbarkeit für Spieler und Coaches erschwert. Eine feste Fünf-Jahres-Regel würde den Prozess vereinfachen und den Einsatz junger Talente transparenter machen.
Für Coaches böte die Reform mehr Flexibilität bei der Entwicklung ihrer Kader. Fans wiederum könnten Talente früher und häufiger auf dem Feld sehen, ohne dass komplizierte Regelungen eine Rolle spielen. Gerade mit längeren Spielzeiten durch erweiterte Playoffs dürfte der Vorschlag bei vielen Zustimmung finden.