Nun ist es offiziell: Die EFA wird im kommenden Jahr an den Start gehen, das hat sie jüngst in einem Statement angekündigt. Dabei werden mindestens zehn Teams an den Start gehen, weitere könnten in den kommenden Wochen und Monaten folgen.
Das gilt auch für die Raiders Tirol. Das Team aus Innsbruck zählt zwar zu den elf Mitgliedern der EFA, fehlt jedoch in der Aufzählung der Mitteilung noch. "Aktuell haben wir für die Saison 2026 einen Vertrag mit der ELF", sagt Geschäftsführer Markus Wieser auf Nachfrage von football-world.
Raiders Tirol nehmen auf Gesamtverein Rücksicht
Im Gegensatz zu den anderen Teams verfügen die Raiders noch über einen Verein, der mit dem ELF-Team eng verzahnt ist. Deswegen betont Wieser, dass es in allererste Linie um den Gesamtverein mit seinen über 1000 Mitgliedern geht: "Bei uns hängt dort sehr viel dran. Deswegen sind wir auch sehr vorsichtig."
Schließlich gilt es zu vermeiden, dass bei einem möglichen Rechtsstreit auch die anderen Sparten Cheerleading und Basketball darunter zu leiden haben. "Wir haben über 35 Jahre Geschichte. Daher steht der Verein über allem", so Wieser weiter.
Deswegen überlegt er mit seinen Kollegen auch sehr genau, was der nächste Schritt ist. "Wir lassen uns nicht treiben und zu einem Schnellschuss verleiten", erklärt der Geschäftsführer.
Doch selbst wenn die Entscheidung gegen die EFA ausfallen würden, um mögliche Schäden bei drohenden Rechtsstreitigkeiten mit der Liga vom Verein abzuwenden, werden Innsbrucker auch im kommenden Jahr europäisch spielen. "Wir haben noch ein Jahr Vertrag mit der ELF", berichtet Wieser.