Betroffen sind die Memphis Showboats, die Michigan Panthers und die San Antonio Brahmas. Damit reagiert die UFL auf sinkende Zuschauerzahlen und logistische Probleme in ihren bisherigen Spielstätten.
Stattdessen sollen in der kommenden Saison neue Teams in Columbus (Ohio) sowie zwei weiteren, noch nicht bestätigten Städten antreten - laut US-Medienberichten stehen Louisville, Orlando und Boise hoch im Kurs.
Neue Strategie: Weniger Plätze, bessere Atmosphäre
Hinter dem Umbruch steht Investor Mike Repole, der seit diesem Jahr die Kontrolle über die Liga übernommen hat. Repole will das Stadionkonzept grundlegend verändern - weg von riesigen, halbleeren Arenen, hin zu kleineren, stimmungsvolleren Spielstätten. "Die verfügbaren Stadien in diesen Regionen entsprechen nicht unserer neuen Vision von kleineren, intimeren Umgebungen, die das Fan-Erlebnis verbessern", erklärte die Liga in einem Statement gegenüber dem Sports Business Journal.
Leere Stadien und sinkende Zuschauerzahlen
Die Entscheidung folgt auf eine schwache Saison: Die UFL verzeichnete 2025 einen Zuschauerrückgang von rund fünf Prozent. Besonders problematisch war das Bild der spärlich besetzten Großarenen. In Michigan spielte man im über 58.000 Plätze fassenden Ford Field, in San Antonio im Alamodome vor 73.000 Plätzen. Selbst die vergleichsweise soliden Zuschauerzahlen der Panthers und Brahmas wirkten dort verloren.
Repole will diesen Eindruck künftig vermeiden: "Wenn du 14.000 Fans in einem Stadion mit 60.000 Sitzen hast, sieht es leer aus. Aber wenn du dieselben 14.000 in einer Arena mit 15.000 Plätzen hast, ist es ausverkauft - das ändert alles."
Blick in die Zukunft
Mit dem Neustart verfolgt die Liga das Ziel, ihr Image und ihre TV-Wirkung zu verbessern. Der neue Standort in Columbus setzt bereits auf ein kompakteres Stadion - das ehemalige MLS-Heim der Columbus Crew mit rund 20.000 Plätzen.
Langfristig peilt die UFL laut Repole dennoch Wachstum an: Bis 2035 soll die Liga auf 16 Teams anwachsen, aber diesmal mit Konzept, nachhaltiger Struktur und Stadien, die zur Liga passen.