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Wegen vorgetäuschter Verletzungen: Syracuse bestraft

kicker

Die Atlantic Coast Conference hat Syracuse Orange nach dem 34:21-Sieg über die Clemson Tigers mit einer Geldstrafe von 25.000 Dollar belegt und öffentlich in ihrem Statement gerügt.

Grund sind bewusst herbeigeführte Spielunterbrechungen durch angebliche Verletzungen, die als Versuch gewertet wurden, das Tempo des Gegners zu brechen und sich so einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen.

Der Vorfall in Clemson

Mit 9:25 Minuten auf der Uhr im vierten Viertel gingen gleich zwei Syracuse-Spieler nach einem langen Pass der Clemson Tigers zu Boden. Die Schiedsrichter unterbrachen die Partie, während das Publikum in Memorial Stadium lautstark pfiff.

Laut ACC sei das Verhalten, unterstützt durch Handlungen eines Coaches an der Seitenlinie, ein klarer Versuch gewesen, sich einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen.

Regelverstoß bestätigt

Die Liga stellte fest, dass Syracuse damit gegen NCAA-Regel 3-3-6-b verstoßen habe, die das Vortäuschen von Verletzungen verbietet.

Auch der nationale Koordinator der Schiedsrichter, Steve Shaw, bestätigte den Regelverstoß. Die ACC sprach von einem Vorgehen, das "unethisch und dem Geist des Spiels widersprechend" sei.

Das Bußgeld ist die maximale Strafe, die laut Ligaregeln verhängt werden kann. Die Summe fließt in den Weaver-James-Corrigan-Swofford Postgraduate Scholarship Fund. Mit der Maßnahme will die ACC ein deutliches Signal gegen unsportliches Verhalten setzen.

Reaktionen von beiden Seiten

Syracuse akzeptierte die Strafe und erklärte in einem Statement: "Wir bleiben fest verpflichtet, die höchsten Standards an Sportsmanship und Integrität in all unseren Programmen einzuhalten."

Clemson-Quarterback Cade Klubnik hingegen zeigte sich im Interview nach der Partie frustriert: "Wir wollten mit Tempo spielen, doch jedes Mal, wenn wir ins Rollen kamen, lag wieder jemand am Boden. Das war schwer für uns, in den Rhythmus zu finden."