Die Regular Season der ELF war geprägt von spektakulären Offenses, doch ohne starke Tackler hätte keine Defense standgehalten.
Besonders zwei Namen ragten dabei heraus: Linebacker A.J. Wentland und Strong Safety Aleksandar Borkovic. Beide spielten in einer eigenen Liga und setzten die Messlatte deutlich höher als der Rest des Feldes. Dahinter folgt mit Marius Kensy der beste deutsche Tackler der Saison.
Wentland und Borkovic liefern sich erbitterten Kampf
Seit Jahren ist Wentland der Inbegriff von Konstanz in der ELF, und auch 2025 führte kein Weg an ihm vorbei. Der 30-Jährige Linebacker der Panthers Wroclaw stopfte Läufe, verfolgte Screens und scheute keinen Kontakt.
Mit seiner Übersicht und Aggressivität war er der unangefochtene Tackle Leader der Regular Season mit 144 Tackles - und damit einmal mehr das Herzstück seiner Defense. Kein Wunder, dass Wentland bei den ELF Honors als Defensive Player of the Year nominiert wurde.
Dabei hatte der US-Amerikaner lange Zeit starke Konkurrenz. Mit Aleksandar Borkovic von den Fehervar Enthroners mischte ein Defensive Back lange Zeit um die Tackle-Krone mit.
Als Strong Safety glänzte er mit überragendem Stellungsspiel und kompromissloser Physis. Egal ob gegen den Lauf oder im Passspiel, Borkovic war immer zur Stelle und sicherte sich mit 130 Tackles Platz zwei in der Tackle Wertung. Der 25-Jährige spielte so gut, dass er bei den ELF Honors sogar als Homegrown of the Year nominiert wurde.
Kensy glänzt als bester deutscher Tackler in der ELF
Hinter den beiden dominierenden Tacklern war der Abstand groß, doch Marius Kensy von Rhein Fire machte als bester deutscher Tackler auf sich aufmerksam. In dieser Saison war er erneut eine wichtigste Stütze der Fire-Defense und belegte in der Tackle-Statistik mit 101 Tackles den Spitzenplatz unter den deutschen Spielern.
Neben den etablierten Namen machte 2025 auch ein Neuling von sich reden: Arthur Kingdom von den Prague Lions.
Der Australier mit britischem Pass brachte es in seiner ersten ELF-Saison auf starke 85 Tackles, fünf Tackles for Loss und sagenhaften 14 Stops - und wurde prompt als Rookie of the Year nominiert.