Vor dem Finale der European League of Football (ELF) in Stuttgart sorgte ein Streit zwischen der Liga und zwölf Franchises für Aufsehen: Ein traditionelles Essen für die Club-Verantwortlichen wurde kurzfristig abgesagt. Die kritischen Clubs werfen der ELF Misswirtschaft und mangelnde Kommunikation vor und erwägen eigene Wege.
Karajica zeigt sich kämpferisch
Trotz der Unruhe stellte sich ELF-Geschäftsführer und Hauptgesellschafter Zeljko Karajica klar hinter die Liga: "Das Finale wird ganz sicher nicht das letzte Spiel unter dem Dach der ELF sein. Fakt ist, dass es weitergeht und es diese Liga auch nächste Saison geben wird. Man braucht sich um die ELF keine Sorgen zu machen."
Forderungen nach seinem Rückzug wies er entschieden zurück: "Nur weil Martin Wagner bellt, heißt dies nicht, dass wir nicht mehr in Deutschland sind."
Probleme anerkannt - Zukunft gesichert
Karajica räumte Probleme wie verspätete Gehälter und Sponsoreneinnahmen ein, betonte aber laufende Verträge und geplante Gespräche zur Verbesserung der Liga. "Die Zusammensetzung der ELF wird sich vielleicht etwas ändern. Doch wir sind keine Getriebenen. Wir senden in 207 Länder, spielen ein Finale in der MHP-Arena - das sind Dinge, die wir auf der Habenseite verbuchen können", erklärte er.
Für die Saison 2026 kündigte Karajica an, dass die Liga weiterläuft und die Hamburg Sea Devils, deren Besitzer er ist, definitiv teilnehmen werden. Trotz interner Kritik sendet er ein klares Signal: Die ELF will bestehen und sich für die Zukunft stabil aufstellen.