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Änderungen zur neuen Saison: GFL startet mit Online-Shop

kicker

Kaum ist die alte Spielzeit abgeschlossen, da blickt die German Football League bereits auf die kommende Saison. Am Tag nach dem historischen GFL Bowl, den die Potsdam Royals gewannen, haben die Teams zahlreiche Reformen beschlossen.

Laut Liga-Angaben "wurden mehrere richtungsweisende und mit breiter Mehrheit ausgestattete Beschlüsse zur weiteren Professionalisierung und Vereinheitlichung der Strukturen in Deutschlands höchster und zweithöchster Footballliga gefasst", wie es in einer Mitteilung heißt.

GFL beschließt Infrastruktur-Plan

So verabschiedeten die Vereine auf der Mitgliederversammlung in Dresden einen neuen GFL-Infrastruktur-Plan. Damit besteht eine verbindliche Grundlage für die Lizenzierung, mit denen die Vereine planen können. Außerdem soll der Plan die Klubs bei Gesprächen mit den jeweiligen Städten über infrastrukturelle Verbesserungen unterstützen.

"Der Plan ist kein Instrument zur Benachteiligung, sondern ein Werkzeug zur Unterstützung bei der Weiterentwicklung der GFL-Standorte", erklärt der Ligaverbund-Vorsitzende Axel Streich in der Mitteilung. "Er schafft Transparenz und hilft den Vereinen, notwendige Entwicklungen anzustoßen."

In der neuen Saison wird der Plan zunächst eine Test- und Justierungsphase hinsichtlich der Bewertung einzelner Kriterien durchlaufen, verbindliche soll er erst 2027 angewendet werden.

Einheitliche Kickoff-Zeiten: GFL hofft auf mehr TV-Präsenz

Ein weiterer zentraler Beschluss betrifft die einheitliche Kickoff-Zeit in der GFL: Zur neuen Spielzeit beginnen die Samstagsspiele in der Top-Liga grundsätzlich um 16 Uhr. Damit soll eine bessere Planbarkeit für Zuschauer, Medienpartner, Livestreams und TV-Sendungen geschaffen werden.

Begründete Abweichungen von dieser Regelung, etwa wie mögliche Event-Spiele in großen Stadien, sind künftig nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Die Kickoff-Zeiten für Sonntagsspiele sind von dem Beschluss nicht betroffen, sodass die Vereine weiterhin selbst entscheiden dürfen, wann das Spiel beginnen soll.

GFL führt eigenen Online-Shop ein - Neue Interconference-Regel

Ebenfalls beschlossen wurde der Aufbau eines zentralen GFL-Online-Shops für Fanartikel. In diesem soll das bestehende Merchandising der Vereine ergänzt und zeitgleich zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Liga gibt dabei als Ziel aus, dass die Plattform im Mai 2026 an den Start geht.

Darüber hinaus wurde auch eine Änderung des Spielplans beschlossen. Bislang werden die Paarungen der Interconference-Spiele anhand der Vorjahresplatzierungen festgelegt. Dies soll sich ab 2028 allerdings ändern: Die Paarungen der dann jeweils nur noch mit sechs Mannschaften besetzten Gruppen sollen per Los bestimmt werden.

Aufstiegsregelung in der GFL 2 geändert

Bei der weiteren Ausgestaltung der bereits im Juli verabschiedeten Reform wurde beschlossen, dass die GFL 2 ab der neuen Saison nicht nur ein Championship Game austragen wird, sondern davor zwei Halbfinalspiele stattfinden werden. Dafür qualifizieren sich die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der Gruppen Nord und Süd. Dabei trifft der Erste der einen Gruppe auf den Zweiten der anderen Staffel.

Darüber hinaus wurde für Runden, in denen die beiden GFL-2- Gruppen mit jeweils acht Teams besetzt sind, eine Staffeleinteilung nach regionalen Gesichtspunkten vereinbart. Nach dem aktuellen Reformplan wird dies erstmals in der Saison 2027 anzuwenden sein.

Angesichts der angestoßenen Reformen blickt die Liga positiv in die Zukunft. "Wir haben einen hohen Grad an Einigkeit in den wichtigsten Themen innerhalb der Vereine und wollen den Weg der stetigen und konsequenten Weiterentwicklung weitergehen", resümiert Axel Streich.