Fehlercode: %{errorCode}

Österreichs Flag-Teams buchen Halbfinal-Tickets

kicker

Schon zum gestrigen Auftakt der IFAF EURO FLAG 2025 in Paris setzten Österreichs Damen- und Herren-Nationalteams ein klares Ausrufezeichen: Sechs Spiele, sechs Siege - damit startete Rot-Weiß-Rot ungeschlagen ins Turnier und sicherte sich die ideale Ausgangslage für die K.-o.-Phase.

Damen marschieren durch die Gruppenphase

Am heutigen Tag waren sie dann gleich im ersten Spiel richtig gefordert: Gegen die Schweiz entwickelte sich ein enges Duell, das die Österreicherinnen nur knapp verloren (36:40). Nach den klaren Erfolgen vom Vortag war dies der erste echte Härtetest - doch trotz der Niederlage reichte es souverän zum Gruppensieg.

Kapitänin Katrin Mansbart fasste es treffend zusammen: "Das Spiel gegen die Schweiz war sehr knapp, ein paar Schräubchen haben gefehlt. Nichtsdestotrotz stehen wir als Gruppenerste im Viertelfinale! Wir sind sehr zufrieden, jetzt wollen wir natürlich gegen die Ukraine den Halbfinaleinzug fixieren!"

Souveräner Auftritt im Viertelfinale

Im Viertelfinale ließ das Team von Head Coach Robert Riedl keine Zweifel aufkommen. Unter Flutlicht spielte Österreich dominant, punktete fast nach Belieben und ließ defensiv nichts zu. Am Ende stand ein klarer 47:7-Erfolg über die Ukraine.

Riedl zeigte sich hochzufrieden: "Ich bin stolz auf das Team, welche Reaktion sie nach der knappen Niederlage gegen die Schweiz in der Gruppe gezeigt haben."

Im Halbfinale wartet nun Spanien - jenes Team, das nicht nur den Gold-Traum der Deutschen beendete, sondern gegen das Österreich bereits bei der WM 2024 ein Duell auf Augenhöhe lieferte.

Herren zeigen Nervenstärke in der Gruppe

Auch für die österreichischen Herren begann der heutige Tag mit einem packenden Duell: Im letzten Gruppenspiel setzten sie sich mit 33:31 gegen Großbritannien durch und bewiesen dabei große Nervenstärke.

Quarterback Felix Wasshuber betonte vor dem Viertelfinale: "Wir haben im letzten Spiel alles aus uns herausgeholt. Da haben wir das gezeigt, was wir auch in den letzten Jahren gezeigt haben: Dass wir in knappen Spielen bis zum Schluss dranbleiben, den Fokus nicht verlieren und solche Spiele dann noch drehen können."

Viertelfinal-Feuerwerk gegen Slowenien

Mit diesem Selbstvertrauen ging es gegen Slowenien - und Österreich ließ keine Zweifel aufkommen. Unter dem Futlicht setzten die Herren ihre Klasse durch und siegten souverän mit 42:19.

Head Coach Michael Salamon war zufrieden, aber auch schon auf das nächste Ziel fokussiert: "Unser Mindestziel waren die Top-6 und damit die Qualifikation für die WM. Jetzt stehen wir im Halbfinale, haben das Viertelfinale souverän gespielt. Natürlich wollen wir am Samstag um Gold kämpfen."

Im Halbfinale treffen die Herren nun auf Gastgeber Frankreich, das mit Heimvorteil ins Spiel geht.

Blick auf die Medaillenrunden

Mit beiden Teams im Halbfinale hat Österreich das große Ziel bereits erreicht: die Qualifikation für die WM 2026 in Düsseldorf, bei der die ersten Olympia-Tickets vergeben werden.

Nun geht es am Samstag um Edelmetall - und sowohl Damen als auch Herren haben nach ihren Auftritten in Paris gezeigt, dass sie zu den absoluten Titelkandidaten gehören.

Alle Infos, Favoriten und Livestreams im Überblick Alle Gruppen und den Spielplan im Überblick