Mit 102:126 unterlagen die Wolves deutlich in Atlanta, die Partie war frühzeitig zugunsten der Gastgeber entschieden. Knapp acht Minuten vor Schluss zog Coach Chris Finch deshalb die Reißleine und nahm beim Stand von 80:109 eine Auszeit, um seine Stars vom Feld zu nehmen.
Eine Entscheidung, mit der Edwards nicht einverstanden war. Der Shooting Guard warf in der Auszeit sein Handtuch weg und stapfte frustriert in die Kabine. "Natürlich war er nach dieser Performance frustriert", zeigte Finch Verständnis. "Er muss in solchen Fällen aber auf der Bank bleiben und sein Team anfeuern." Edwards selbst sprach nach der Partie nicht mit den Medien.
In seinem Heimatstaat Georgia stand Edwards zu diesem Zeitpunkt bei 30 Punkten (10/18 FG), hatte da aber auch schon 33 Minuten gespielt. Schon in der Nacht auf Freitag war Edwards bei der Overtime-Niederlage bei den Denver Nuggets vorzeitig in der Kabine verschwunden, damals allerdings musste er das machen, da er nach Kritik an den Schiedsrichtern disqualifiziert wurde.
Die Wolves spielen eine wechselhafte Saison und belegen mit einer Bilanz von 21-13 derzeit Rang sechs in der Western Conference. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Wolves jeweils die Conference Finals erreicht - mit Edwards als Starspieler. In dieser Saison verbucht der 23-Jährige durchschnittlich 29,1 Punkte, 5,0 Rebounds sowie 3,7 Assists, dabei verwandelt er 49,7 Prozent seiner Würfe und knapp 40 Prozent seiner Dreier.
Folge basketball-world.news auf Instagram
Alle News aus der NBA im Ticker