Fehlercode: %{errorCode}

"Mittelfristig wird Bayern Erfolg haben": Pesic über Bayerns europäische Ambitionen

kicker

Turbulent ging es zuletzt vor Weihnachten beim FC Bayern München zu. Neun Niederlagen in der EuroLeague in Serie, dazu die Entlassung von Gordon Herbert und die folgende Rückkehr von Svetislav Pesic auf die Trainerbank. National haben die Münchner zwar erst ein Spiel verloren, doch auf internationaler Bühne läuft der deutsche Meister der Musik hinterher, was auch der nun ehemalige Geschäftsführer Marko Pesic zugeben muss.

"In dieser Saison zeigt sich die Brutalität der EuroLeague", befand der ehemalige deutsche Nationalspieler im vereinseigenen Podcast Open Court. "Die Mannschaft hat nicht gut genug gespielt und wir haben Spiele verloren, die wir hätten gewinnen müssen. In einigen Spielen waren wir aber auch chancenlos."

Die Gründe dafür seien vielfältig gewesen, allen voran die fehlende Vorbereitung für die acht EM-Fahrer sowie die vielen Verletzungen, unter anderem von Star-Guard Rokas Jokubaitis. "Wir hatten nie die Stabilität der Vorsaison", gab Pesic zu und gab an, dass die Bayern noch so weit seien, unabhängig von der Konkurrenz zu operieren. Abgeschrieben habe er die Saison zwar noch nicht, forderte aber auch, dass es in der kommenden Spielzeit besser laufen müsse.

Pesic: Bayern soll Playoff-Dauergast werden

Zweimal erreichten die Bayern unter Andrea Trinchieri die Playoffs, mit Herbert reichte es 2024/25 immerhin für die Play-Ins. Das soll die neue Norm werden. "Mittelfristig wird Bayern München international Erfolg haben", ist sich Pesic sicher. "Für mich heißt das, dass wir jedes Jahr die Playoffs schaffen. Das wäre ein riesiger Erfolg."

Die Grundlagen dafür seien gegeben. Die Infrastruktur mit dem SAP Garden ist da, dazu wird bis 2028 ein neues Trainingszentrum gebaut. Dazu kommt der Umstand, dass man inzwischen die fünfte Rate für den Erhalt der A-Lizenz abgestottert habe, wodurch neue Mittel freigesetzt werden können.

Bayern: Mehr Ressourcen für Personal

"Bayern München kann in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich viel mehr Geld in das Personal stecken", kündigte Pesic an, nannte aber auch Anadolu Efes und Mailand als mahnende Beispiele dafür, dass Geld allein nicht reicht, um im Konzert der Großen mitzumischen. Vielmehr brauche es eine klare Strategie.

Dazu herrscht weiterhin Ungewissheit auf der europäischen Landkarte durch den drohenden NBA-Einstieg. Gemäß Pesic könne dies nur mit einem "Hybrid-Modell" funktionieren, indem die EuroLeague den Wettbewerb organisiere und sich die NBA um die Kommerzialisierung kümmern solle.

Zahlreiche Berichte hatten zuletzt angedeutet, dass die NBA gerne eine Franchise in München hätte, gleichzeitig sind die Bayern an die EuroLeague gebunden und haben gemäß diverser Medienberichte bereits einer neuen A-Lizenz für mehrere Jahre zugestimmt.

EuroLeague: Die Tabelle am 19. Spieltag