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Darum hat Jokics Verletzung massiven Einfluss auf das MVP-Rennen

kicker

Die Denver Nuggets sind derzeit wirklich nicht zu beneiden. Seit Wochen ist der NBA-Champion des Jahres 2023 von Verletzungspech verfolgt. In Aaron Gordon, Christian Braun und Cam Johnson fehlen dem Team bereits drei Starter. In Nikola Jokic muss man nun auch noch auf den vierten verzichten - und das ist der mit Abstand schmerzhafteste.

Bereits drei MVP-Titel stehen inzwischen hinter dem Namen von Nikola Jokic. In den ersten 32 Spielen der laufenden Saison war der 30-Jährige auf bestem Wege aus dem Trio ein Quartett zum machen.

29,6 Punkte - Platz 5 ligaweit12,2 Rebounds - Platz 2 ligaweit11,0 Vorlagen - Platz 1 ligaweit16 Triple-Doubles - Platz 1 ligaweit (mit großem Abstand)

Freilos für SGA?

Dazu verhalf der Serbe seinen seit Wochen dezimierten Nuggets, im umkämpften Westen auf Kurs zu bleiben. Denver rangiert weiterhin auf dem dritten Platz - mit einem kleinen Polster auf Houston und die Lakers, Letztere haben gerade ebenfalls Verletzungssorgen.

Im Rennen um den MVP-Award teilt sich Jokic also auch in dieser Saison wieder die Startreihe mit dem amtierenden Gewinner Shai Gilgeous-Alexander. Trotz der schlechteren Platzierung seines Teams sahen ihn bislang einige Experten sogar in der Pole. Schließlich hat Jokic seine Statistiken bislang nicht nur gehalten, sondern agiert dabei noch deutlich effizienter als in der Vorsaison.

Die Verletzung in der Nacht auf Dienstag, bei der ihm Mitspieler Spencer Jones auf das Sprunggelenk gestiegen war, könnte all das nun verändert haben. Zwar gaben die Ärzte inzwischen Entwarnung in Bezug auf die zunächst vermutete langfristige Knieverletzung, nicht jedoch in Bezug auf das MVP-Rennen.

Anpassung im Tarifvertrag wird für Jokic zur Gefahr

Klar ist: Jokic hat eine Überdehnung des Knies davongetragen und wird den Nuggets mindestens vier Wochen fehlen - oder anders gesagt: mindestens 15 Spiele. Sollte der Serbe hingegen den gesamten Januar fehlen - so ist es derzeit im Verletzungsbericht der NBA aufgeführt - dann steigt die Zahl auf 18.

Drei Spiele mehr oder weniger, klingt zunächst weder tragisch noch nicht verkraftbar. Im Rennen um den MVP-Award, der ohnehin nur auf ein Duell hinauszulaufen scheint, könnte es allerdings die Vorentscheidung sein. Laut den Regularien im jüngsten Tarifvertrag der NBA darf ein Akteur maximal 17 Saisonspiele verpassen, um noch für einen Award infrage zu kommen.

Das heißt: Er muss wenigstens 65 der 82 Partien bestritten haben. Mit Beginn des Monats Februar käme Jokic aber nur noch maximal auf 64 Saisonspiele. Letztlich ist klar: Ob das Offensivgenie am 28. Januar oder 1. Februar zurückkehrt, macht einen großen Unterschied. Doch selbst in ersterem Fall bleibt im weiteren Saisonverlauf nicht mehr viel Spielraum für Ausschläge.

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