Die Revanche ist geglückt. Nach der Niederlage im Finale des NBA Cups setzten sich diesmal die Spurs gegen New York mit 134:132 durch - und das gelang letztlich auch ohne Victor Wembanyama. Der Franzose war bis zu seiner Verletzung zu Beginn des vierten Viertels der überragende Mann auf dem Feld und hatte in nicht einmal 24 Minuten 31 Punkte (10/12 FG) und 13 Rebounds erzielt.
Gut zehn Minuten vor Schluss prallte der 22-Jährige jedoch mit dem Knie von Karl-Anthony Towns zusammen und landete danach sehr unglücklich. Der Center blieb liegen und die Spurs foulten absichtlich, um das Spiel zu stoppen.
Laut Shams Charania (ESPN) handelt es sich aber nur um eine Überdehnung des Knies und auch Wemby selbst gab sich optimistisch. "Ich fühle mich gut und zuversichtlich", sagte der Franzose nach dem Spiel zu den Journalisten vor Ort. "Ich war kurz davor, wieder auf das Feld zurückzukehren, aber sie haben mich zurückgehalten. Es ist vermutlich nur eine Kleinigkeit."
Spurs drehen Spiel ohne Wemby
Letztlich benötigten die Spurs die Dienste des ehemaligen Top-Picks auch nicht. De’Aaron Fox erzielte im Schlussviertel 13 Punkte, dazu verwandelte Julian Champagnie vier Dreier und San Antonio bog die Partie noch um. Champagnie traf insgesamt elf Distanzwürfe und stellte damit einen neuen Franchise-Rekord für die Spurs auf.
Für Wembanyama war das Spiel gegen die Knicks dagegen erst der dritte Start seit seiner Wadenverletzung im November. Nach seinem Comeback kam der Franzose meist nur von der Bank. In 21 Einsätzen verbuchte Wemby durchschnittlich 24,3 Punkte, 11,7 Rebounds sowie 2,9 Blocks. Mit einer Bilanz von 24-9 belegen die Spurs weiter Rang zwei in der Western Conference.
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