"Offensichtlich haben wir nicht gewonnen. Deshalb fällt es mir schwer, mich zu freuen oder irgendetwas in der Art zu empfinden, aber klar, es ist trotzdem ein Erfolg", sagte Flagg, der nach dem Umknicken seines Knöchels am Ende der regulären Spielzeit einen Eisbeutel trug.
Mit 42 Punkten bei der OT-Niederlage schrieb er als erster 18-Jähriger, dem dieses Kunststück gelang, Geschichte. Ihm selbst bedeutet der Rekord jedoch nicht viel. "Ich konzentriere mich ehrlich gesagt nicht auf solche Dinge wie Rekorde. Mein Fokus liegt darauf, im Moment zu bleiben, mich jeden Tag zu verbessern und unserem Team so viele Siege wie möglich zu holen", führte Flagg aus, der am 21. Dezember 19 Jahre alt wird.
Sein Mitspieler P.J. Washington zeigte sich ob der historischen Leistung des Rookies schon deutlich euphorischer. "Wir haben immer wieder Coop gesucht. Er hat ihnen das ganze Spiel über richtig zugesetzt, also haben sie irgendwann angefangen, ihn zu doppeln", sagte der Forward nach dem Spiel. "Das überrascht mich überhaupt nicht. Ich weiß genau, wozu er fähig ist. Er ist ein besonderer Spieler und da kommt noch eine Menge mehr."
Flagg mit starkem Dezember
Auch sein Trainer Jason Kidd gab sich sehr zufrieden mit der Entwicklung seines Schützlings. "Je mehr Zeit er auf dem Parkett verbringt, desto mehr sieht er und desto besser wird er. Heute Abend hat er all das gezeigt", schwärmte der Coach.
Nach Schwierigkeiten zum Saisonstart kommt Flagg immer besser in Schwung. In den sechs Spielen im Dezember legt er im Schnitt 24,2 Punkte, 5,5 Rebounds und 3,8 Assists pro Spiel auf. Viermal haben die Mavs dabei gewonnen, nur gegen OKC und eben gegen die Jazz hagelte es Niederlagen.
Als Nächstes steht für die Mavs ein Heimspiel gegen die Pistons an, ehe sie auswärts gegen die Sixers und Pelicans ranmüssen. Mit einer Bilanz von 10-17 stehen sie derzeit auf dem zwölften Platz im Westen.
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