Sportlich läuft es für die VET-Concept Gladiators Trier weiterhin überragend. Der Aufsteiger steht Mitte Dezember auf Rang zwei der Tabelle und hat zuletzt mit dem Derbysieg gegen Bonn sowie der Vertragsverlängerung von Coach Jacques Schneider bis 2028 weitere Ausrufezeichen gesetzt. Umso härter traf den Klub am Sonntag die Nachricht vom sofortigen Abgang von Eli Brooks, der eine Ausstiegsklausel nutzte und zum spanischen EuroCup-Teilnehmer Basquet Manresa wechselte.
Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits, soll jedoch ohne Aktionismus erfolgen. Klubpräsident Achim Schmitz betonte gegenüber dem Trierischen Volksfreund, dass Trainerteam und sportliche Leitung den Markt mit Ruhe sondieren wollen. Konkrete Namen nannte der Verein nicht. Auch frühere Trierer wie Jordan Barnes sind öffentlich kein Thema. Parallel dazu melden sich laut Schmitz bereits zahlreiche Agenten mit Angeboten beim Klub.
Wechselmarkt bis Ende Februar offen
Eine zentrale Frage nach dem Brooks-Abgang war, ob weitere Leistungsträger ähnliche Ausstiegsklauseln besitzen. Diese Sorge nahm Schmitz deutlich: Für die laufende Saison gebe es bei keinem weiteren Spieler im Kader eine entsprechende Klausel. Namen wie Nolan Adekunle, Jordan Roland, Marten Linßen oder Clay Guillozet seien demnach gebunden.
Grundsätzlich seien solche Klauseln zuletzt jedoch häufiger geworden, vor allem auf Druck der Spielerseite, insbesondere bei mehrjährigen Verträgen. Im Fall Brooks sei die Klausel jedoch Voraussetzung gewesen, um den Spieler überhaupt verpflichten zu können.
Gladiators Trier: Alle News im Überblick
Seawolves reagieren auf Verletzungen: Bowden unterschreibt in Rostock