Paolo Banchero hat wenig Verständnis für die zuletzt aufgekommene Debatte, wonach die Orlando Magic angeblich besser spielen würden, wenn er und Franz Wagner nicht gemeinsam auf dem Feld stehen. Der 23-Jährige bezeichnete diese Darstellung klar als falsch. "Ich halte das für völligen Unsinn", sagte Banchero. "Die Leute werden immer irgendetwas über mich, über Franz oder andere sagen. Aber wir wissen intern ganz genau, dass wir am stärksten sind, wenn wir beide zusammen auf dem Feld stehen."
In dieser Saison war Orlando verletzungsbedingt immer wieder zu Umstellungen gezwungen. Einzelne gute Phasen mit veränderten Lineups hätten laut Banchero jedoch zu einer verzerrten Wahrnehmung geführt.
"Unser Spiel ändert sich nicht"
Ein häufig genannter Punkt in der Diskussion lautet, der Ball bewege sich besser, wenn nur einer der beiden Forwards spielt. Auch das weist Banchero zurück. "Ehrlich gesagt sehe ich das nicht so", erklärte er. "Manchmal gewinnt man Spiele oder hat gute Abende, dann sieht es vielleicht so aus. Aber wenn man wirklich hinschaut, spielen wir jedes Spiel auf die gleiche Art."
Banchero betonte, dass sich Orlandos Offensivkonzept nicht an Ausfällen orientiere. "Wenn jemand fehlt, ändert sich bei uns nichts, vor allem offensiv nicht. Wir spielen immer gleich." Gerade deshalb sei es für ihn frustrierend, diese Diskussion immer wieder führen zu müssen. "Es ist ärgerlich, das ständig zu hören, weil wir wissen, dass wir mit beiden auf dem Feld am besten sind."
Auch die Zahlen stützen diese Aussage: Wenn Orlandos Stammformation komplett ist, zählt sie zu den effizientesten Lineups der Liga. Das zentrale Problem sei laut Banchero nicht die Chemie, sondern die fehlende Verfügbarkeit, nicht das Zusammenspiel.
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