Historischer Doncic führt Lakers zum Sieg
45 Punkte, elf Rebounds, 13 Assists, fünf Steals: Die Statline sagt alles über das Spiel, das Doncic für L.A. aufs Parkett gezaubert hat. Der Sieg war allerdings deutlich mehr Arbeit, als den Lakers wohl lieb gewesen wäre. Bis zum vierten Viertel lagen sie das gesamte Spiel hinten, da ihre Defensive erneut enttäuschte (fünf aus den vergangenen sechs Spielen 120+ Punkte für die Gegner).
Zu Beginn des finalen Spielabschnitts generierten sie dann ein paar Stops und scorten auf der Gegenseite gnadenlos. So erarbeiteten sie sich schnell eine zweistellige Führung, die sie nicht mehr hergeben sollten. Neben Doncic war LeBron James der beste Scorer der Lakers, die erneut auf Austin Reaves verzichten mussten. Der King erzielte 28 Punkte, schnappte sich sieben Rebounds und spielte zehn Assists.
Bei Utah, das auf Top-Scorer Lauri Markkanen verzichten musste, überragte MIP-Kandidat Keyonte George mit 34 Punkten und acht Assists. Rookie Ace Bailey steuerte weitere 19 Zähler bei, Isaiah Collier von der Bank 18.
Brunson schießt Indiana per Gamewinner ab
Bei den Knicks läuft es derzeit einfach. Nach dem Sieg im NBA Cup besorgte Jalen Brunson den Seinen den Sieg in den Schlusssekunden, die auf Karl-Anthony Towns, Josh Hart und Mitchell Robinson verzichten mussten. Dafür kam Ariel Hukporti zu seinem nächsten Karrierestart, in 26 Minuten erzielte er vier Punkte, schnappte sich fünf Rebounds und spielte fünf Assists.
NY geriet zu Beginn des Spiels schnell in Rückstand und musste sich mühsam von -16 zurück in die Partie arbeiten. Mit zehn Sekunden auf der Uhr lagen sie dann in Schlagdistanz und der Ball fand natürlich seinen Weg in die Hände von Brunson. Ehe er seinen Wurf nehmen konnte, wurde er aber zunächst unnötig hart von Andrew Nembhard geschubst, da Indy noch ein Foul zu geben hatte. Unbeeindruckt von der Aktion zog Brunson sich Nembhard im Anschluss raus, lud ihn zum Tanz ein und drückte ihm einen Stepback-Dreier zum Sieg ins Gesicht.
Für den Guard waren es die Punkte 23, 24 und 25 an dem Abend, die ihn auch zum Top-Scorer des Spiels machten (dazu 7 Rebounds und 7 Assists). Mikal Bridges steuerte weitere 22 Punkte bei, besonders überzeugte auch Guard Tyler Kolek mit 16 Punkten und elf Assists (beides Career Highs).
Nembhard war für die Pacers der beste Mann des Abends (32 Punkte, 12/19 FG), Unterstützung bekam er vor allem von Pascal Siakam (26). Für Indiana war es bereits die dritte Niederlage in Folge, wodurch ihr Coach Rick Carlisle immer noch auf seinen 1.000. Karrieresieg als Trainer wartet.
Mavericks mit Statement-Sieg gegen Detroit
Bei den Mavs scheint sich langsam etwas zu entwickeln. Durch den Sieg gegen Detroit haben sie nun sechs aus ihren vergangenen acht Spielen gewonnen, auch wenn der Erfolg gegen die Pistons ein ganz schöner Kraftakt war.
Nachdem die Mavs zwischenzeitlich schon mit 18 Zählern geführt hatten, verpassten sie es, das Spiel in der regulären Spielzeit über die Bühne zu bringen. Klay Thompson hatte in den Schlusssekunden die Chance auf den Sieg, sein Floater rollte aber wieder aus dem Korb raus und sorgte für die Overtime. Dort ging es hin und her, Cade Cunningham (29, 10 & 9) sowie Jalen Duren (17, 13) verpassten beide den Wurf zum Sieg, ehe Anthony Davis mit 0,9 Sekunden auf der Uhr den entscheidenden Rebound holte.
Insgesamt steuerte der Big 15 Punkte und 14 Rebounds zum Sieg bei, bester Scorer war aber erneut Cooper Flagg mit 23 Punkten (dazu 10 Rebounds, 4 Assists und 3 Blocks). Über die vergangenen acht Spiele legt der Rookie im Schnitt 25,4 Punkte auf,
OKC und Spurs nicht zu stoppen
Nach ihrem Ausrutscher im Halbfinale des NBA Cups sind die Thunder wieder zurück in der Erfolgsspur. Gegen die kriselnden Clippers reichte eine starke zweite Halbzeit, um den 13. Sieg im 13. Heimspiel in dieser Saison perfekt zu machen. Nachdem das Spiel über weite Strecken eng war, sorgte ein 13:0-Lauf von OKC Ende des dritten Viertels für die Entscheidung.
Shai Gilgeous-Alexander war mit 32 Punkten bester Werfer, gefolgt von Chet Holmgren (22) und Jalen Williams (20). OKC traf zwar nur 47,5 Prozent aus dem Feld, erarbeitete sich durch seine 18 (!) Steals aber 25 Würfe mehr als die Clippers, die von Kawhi Leonard (22) angeführt wurden. James Harden fehlte mit einer Wadenverletzung, auch Isaiah Hartenstein setzte nach seiner jüngsten Verletzung noch mal aus.
Auch OKC-Besieger San Antonio gab sich gegen die Wizards keine Blöße und machte den vierten (in die Wertung zählenden) Sieg in Serie perfekt. Während Wemby erneut von der Bank kommend sein Unwesen trieb (15 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists, 4 Blocks in 17 Minuten), war Rookie Dylan Harper mit 24 Zählern (9/13 FG) der beste Scorer. Bei den Wizards, die nie den Hauch einer Chance hatten, war Alex Sarr mit 18 Punkten Top-Scorer.
Kings-Aufholjagd wird nicht belohnt
Was eine bittere Niederlage für Dennis Schröder und die Kings. Eigentlich sah schon alles nach einer klaren Niederlage gegen Portland aus, das nach einem Layup von Deni Avdija (35) 4:46 Minuten vor dem Ende mit +18 in Front lag. Dann schmiss Sacramento in Person von Russell Westbrook (20, 10 Assists), Big Man Maxime Raynaud (29, 10 Rebounds - beides Career Highs!) und DeMar DeRozan (33) aber den Turbo an und verringerte den Rückstand Stück für Stück.
Ein Dreier von DeRozan mit acht Sekunden auf der Uhr sorgte schließlich tatsächlich noch für den Ausgleich, der das Spiel in die Overtime brachte. Dort wurde es dann erneut hektisch. DeRozan brachte die Kings mit einem Dreier und einem anschließenden Pullup in Führung, ehe Avdija mit dem Mute der Verzweiflung zum Drive ansetzte und mit 1,5 Sekunden auf der Uhr tatsächlich gefoult wurde. Seine zwei Freiwürfe sorgten für die Entscheidung.
Neben Avdija war Shaedon Sharpe mit 26 Punkten der beste Werfer, gefolgt von Jerami Grant (20). Schröder kam in 22 Minuten auf sechs Punkte und sechs Assists, in der Crunchtime stand der Deutsche, der zuletzt unter Knöchelproblemen geklagt hatte, allerdings nicht mehr auf dem Feld.
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Curry schwach: Warriors verlieren gegen Suns
Nach seiner 48-Punkte-Explosion gegen Portland ist Curry gegen die Suns deutlich abgekühlt und war bei der knappen Niederlage kaum ein Faktor (15 Punkte, 3/13 FG). Matchwinner war Jordan Goodwin, der einen Dreier von Dillon Brooks in den Schlusssekunden einsammelte, gefoult wurde und den Sieg an der Freiwurflinie perfekt machte.
Bester Scorer war Devin Booker (25), gefolgt vom erneut starken Brooks (24). Bei den Warriors war Jimmy Butler der beste Werfer (31).
Auch die Rockets mussten eine bittere Niederlage in der Overtime hinnehmen, nachdem sie eine 25-Punkte-Führung aus dem dritten Viertel nicht über die Zeit bringen konnten. Matchwinner für die Pels war am Ende Saddiq Bey, der 21 seiner 29 Zähler in der zweiten Hälfte beisteuerte.
Das Comeback war das größte in der Geschichte der Pelicans, die zum ersten Mal in dieser Saison drei Siege in Serie eingefahren haben. Bei Houston war Kevin Durant (32) Top-Scorer vor Alperen Sengün (28, 11 & 8).
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