Fehlercode: %{errorCode}

Entschädigung für Düsseldorf: So teuer wird das Pokal-Chaos der BBL

kicker

Nach übereinstimmenden Medienberichten beläuft sich diese auf rund 300.000 Euro. Ursprünglich hatte die NRW-Landeshauptstadt Ende 2024 den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhalten. Ein Drei-Jahres-Vertrag sah vor, das Top Four im PSD Bank Dome auszutragen. Die Entscheidung sollte einen neutralen Standort etablieren und neue Potenziale in der Rheinregion erschließen. Doch die BBL-Klubs zeigten sich mit dieser Lösung unzufrieden und votierten im September 2025 einstimmig für eine Rückkehr nach München.

Seit Bekanntwerden der geplanten Verlagerung wurde hinter den Kulissen intensiv verhandelt. Düsseldorf pochte auf die Einhaltung des bestehenden Vertrags oder zumindest auf eine angemessene Kompensation. Mit Blick auf den nahenden Turniertermin im Februar 2026 wuchs der Druck auf alle Beteiligten, zeitnah eine Lösung zu finden.

Am Ende einigte man sich auf eine finanzielle Entschädigung für Düsseldorf, die angesichts der entgangenen Umsätze und der langfristigen Planungssicherheit durchaus beachtlich ausfällt. Offizielle Stellungnahmen zur genauen Summe oder zu den Vertragsdetails bleiben jedoch aus. Sowohl die Stadt als auch die städtische Veranstaltungsagentur D.LIVE äußerten sich nur zurückhaltend.

BBL setzt auf München

Die BBL begründet die Entscheidung für München mit einer strategischen Neuausrichtung. Das Top Four soll für drei Jahre an einem festen Standort stattfinden, um Planungssicherheit zu schaffen und das Event weiter aufzuwerten. Der FC Bayern Basketball kündigte bereits ein umfangreiches Rahmenprogramm an, das den Pokal als "Leuchtturm-Event" positionieren soll.

BBL-Pokal TOP FOUR 2026: Der Spielplan

Folge basketball-world.news auf Instagram!