Die große Bühne scheint Christian Anderson zu liegen. Vor 19.812 Zuschauern im Madison Square Garden, indem sonst auch die New York Knicks ihre Heimspiele austragen, sah es lange nach einem Sieg für die Gastgeber der Duke University aus. Nahezu über die gesamte Spielzeit führten die Basketballer um Cameron Boozer (23 PTS, 8 REB, 7 AST) - Sohn des langjährigen NBA-Profis Carlos Boozer - das Spiel an.
Bis zu 17 Punkte betrug der Vorsprung zwischenzeitlich. Noch knapp sechs Minuten vor Ende lag Duke mit elf Zählern vorn (74:63). Dann schlug jedoch die Stunde von Christian Anderson. Der 19-jährige Guard war an 15 der finalen 19 Punkte seiner Mannschaft direkt beteiligt. Den Lauf bis zur Schlusssirene leitete der Deutsch-Amerikaner dabei mit zwei Dreiern selbst ein.
Anderson erzielt entscheidenden Punkt zum Sieg
Kurz vor Schluss besorgte er seiner Mannschaft dann auch noch den entscheidenden Punkt zum Sieg. Nachdem Boozer zunächst an der Linie ausgeglichen hatte (81:81), zog auch Anderson ein Foul und verwandelte direkt den ersten Freiwurf. Den möglichen Siegtreffer im Gegenzug setzte Boozer nur auf den Ring.
Anderson beendete das Spiel mit 27 Punkten (9/14 FG, 5/9 3PT) sowie fünf Vorlagen.
Für die Texas Tech Red Raiders ist es der zweite Sieg in Folge und der neunte im zwölften Spiel insgesamt. Mit durchschnittlich 19,3 Punkten und 7,5 Vorlagen gilt Anderson in dieser Saison als Schlüsselspieler des Uniteams aus dem texanischen Lubbock.
NCAA: Deutsche Spieler, Modus und March Madness
Steinbachs Double-Double reicht nicht: Washington verliert Battle for Seattle