Nuggets gewinnen Spitzenspiel gegen Houston
Das Spitzenspiel hielt, was es versprach. Nach 53 intensiven Minuten gingen schließlich die Nuggets als Sieger hervor, obwohl der überragende Nikola Jokic (39 Punkte, 15 Rebounds, 10 Assists) in der ersten Verlängerung ausfoulte. Der Vorsprung reichte aber, auch weil Alperen Sengün in den Schlusssekunden keinen guten Dreier nahm, der die zweite Verlängerung bedeutet hätte.
Stattdessen gewannen die Nuggets, die sich im vierten Viertel einen wilden Schlagabtausch mit Houston lieferten. Zwei Sekunden vor Schluss brachte Sengün die Rockets mit einem Punkt in Führung, doch Amen Thompson beging ein dummes Foul gegen Jamal Murray (35, 9/17), bevor der Ball eingeworfen wurde. Der Kanadier schickte so das Spiel von der Freiwurflinie in die Verlängerung.
Dort verschafften der Guard und Rookie Spencer Jones (11) Denver das nötige Polster. Für die Rockets war Sengün mit 33 Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists der dominante Spieler, Kevin Durant lieferte 25 Zähler (8/14), sieben Assists und fünf Blocks. Die Nuggets gewannen dennoch zum ersten Mal zu Hause nach vier Niederlagen in Serie.
Pistons nehmen Revanche
Im verkappten Spitzenspiel im Osten setzte sich Detroit bei den Celtics durch und nahm damit Revanche für die Niederlage vor wenigen Wochen, die eine Pistons-Serie von 13 Siegen am Stück beendete. Dieser Stachel saß tief, entsprechend motiviert war Detroit und insbesondere Cade Cunningham lieferte den Pistons 32 Punkte und zehn Assists.
Detroit setzte sich zu Beginn des vierten Viertels ab, Derrick White verkürzte per Dreier noch einmal auf 105:108, doch Cunningham machte wenig später mit einem Jumper alles klar. Für Boston waren Jaylen Brown (34, 13/25) und White (31) die besten Scorer, zweistellig punktete nur noch Payton Pritchard (12).
Miami erstmals unter 100 Punkten
Toronto ist wieder in der Erfolgsspur. Nach vier Pleiten am Stück setzten sich die Kanadier in Miami durch, die zum ersten Mal in dieser Spielzeit unter 100 Punkten erzielten. Die Raptors bogen die Partie mit einem 17:2-Lauf im vierten Viertel um und brachten das Spiel letztlich sicher nach Pause. Miami verkürzte zwar noch einmal auf vier Zähler, doch ein Drive von Jamal Shead brachte gut eine Minute vor Schluss die Vorentscheidung.
Bester Scorer der Kanadier war Brandon Ingram (28, 9/19), Scottie Barnes (17, 10 Rebounds) verbuchte ein Double-Double. Bei Miami setzte Tyler Herro mit einer Zehenverletzung aus, dazu musste Nikola Jovic nach wenigen Sekunden nach einem Zusammenstoß mit Collin Murray-Boyles vom Feld. Bam Adebayo und Norman Powell kamen auf je 20 Zähler.
Die Dallas Mavericks unterlagen nach Verlängerung in Utah, dabei halfen auch 42 Punkte von Cooper Flagg nicht. Der 18-Jährige brach damit einen Rekord von LeBron James. Mehr dazu gibt es hier.
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