Alba Berlin verliert Krimi gegen Ulm
Alba Berlin hat die Chance verpasst, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Nach einer guten ersten Halbzeit hatten sie in der zweiten Hälfte mit der starken Defensive der Ulmer zu kämpfen und gaben das Spiel Stück für Stück her.
Alba kam zunächst auch langsam ins Spiel, fand mit fortlaufender Spielzeit aber immer besser in den Rhythmus. Angeführt vom starken Jack Kayil (14 Punkte), übernahmen die Berliner Ende des ersten Viertels die Führung und setzten sich Stück für Stück ab. Sie trafen in der ersten Hälfte knapp 60 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von draußen, wodurch sie kurz vor dem Halbzeitpfiff auch erstmals zweistellig in Führung gingen.
Nach der Pause ging bei Alba aber auf einmal nichts mehr zusammen. Sie erzielten im gesamten dritten Viertel nur magere acht Zähler, wodurch die Ulmer auf einmal wieder in der Partie waren. Ein Dreier von Rückkehrer Christopher Ledlum (15 Punkte) sorgte fünf Minuten vor Spielende schließlich für den Ausgleich, ehe er kurze Zeit später sogar die Führung bescherte. Alba konnte zu dem Zeitpunkt froh sein, dass sie nicht schon früher hinten lagen: Ulm erarbeitete sich viele Freiwürfe, traf aber katastrophal (9/22). Das Heimteam machte allerdings auch nur einen geringfügig besseren Job an der Linie (15/26).
In der Crunchtime wurde es dann hektisch. Beide Teams ließen viele Würfe liegen und Alba warf in zwei Possessions in Folge den Ball weg, hatte mit 4,9 Sekunden auf der Uhr aber noch mal die Chance auf den Sieg. Kayils Wurf aus der Mitteldistanz knallte aber nur an den Ring.
Bester Mann bei den Ulmern war Mark Smith mit 18 Punkten und sechs Rebounds, bei Alba glänzte Big Man Norris Agbakoko mit 15 Punkten und neun Rebounds.
Bamberg schlägt Jena deutlich
Bamberg hat Aufsteiger Jena dank einer guten zweiten Halbzeit am Ende klar mit 102:81 besiegt, auch wenn die ersten 20 Minuten ein ganz schöner Kampf waren.
Der Spielbeginn war vor allem von vielen Fehlern auf beiden Seiten des Feldes geprägt. Weder bei den Gastgebern (30,2 Prozent) noch bei den Gästen (36,8 Prozent) wollte wirklich etwas fallen, sodass die Fans viele Rebounds und zweite Chancen bestaunen durften (22 Offensivrebounds in der ersten Hälfte!). Da aber auch der Dreier bei beiden Teams ein großes Problem war (insgesamt 6 von 33), kam nie ein Rhythmus zustande. Angeführt von Top-Scorer Cobe Williams (24 Punkte, sechs Assists) und Demarcus Demonia (18 Punkte, sechs Rebounds) ging Bamberg dennoch mit einer knappen Führung in die Kabine (38:32).
Während es bei den Gastgebern nach der Pause ähnlich weiterging, fielen bei den Bayern auf einmal die Würfe. Vier schnelle Punkte sorgten schnell für die erste zweistellige Führung, ehe Bamberg nach einem 8:0-Lauf Mitte des dritten Viertels schon mit +22 führte und für die Vorentscheidung sorgte.
Bei Jena machte Joe Wieskamp mit 24 Punkten und zwölf Rebounds ein richtig gutes Spiel, ihm fehlte aber über weite Phasen die Unterstützung.
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