Steve Kerr hat sich erstmals öffentlich zur Situation rund um Jonathan Kuminga geäußert. Nach Ablauf der Trade Restriction am 15. Januar und dem offiziell gewordenen Trade Request des 23-Jährigen sprach der Head Coach der Golden State Warriors über das Verhältnis zwischen ihm und dem jungen Forward.
"Unsere Beziehung ist in Ordnung", stellte Kerr klar. Weiter wollte er allerdings kaum ins Detail gehen: "Es ist einfach eine schwierige Situation für alle und Teil dieses Jobs, Teil dieser Liga. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen."
Kuminga fordert Trade von den Warriors
Kerr machte deutlich, dass er trotz der anhaltenden Gerüchte keine negativen Auswirkungen auf den Teamalltag erwartet. Gespräche mit Kuminga am Morgen des Shootarounds wollte er nicht offenlegen, betonte jedoch, dass der Forward weiterhin Teil des Teams bleibe. "Ich werde ihn weiter coachen. Er ist Teil des Teams, er ist hier", sagte Kerr. "Jonathan ist ein großartiger junger Typ, die Mitspieler mögen ihn. Er geht professionell mit der Situation um. Es wird keine Ablenkung geben."
Markt vorhanden - Bewegung bislang kaum
Kerrs Aussagen kommen nach einer Welle an Berichten über Kumingas Unzufriedenheit in Golden State. Zwar sollen mehrere Teams, darunter die Sacramento Kings, die Dallas Mavericks und die Los Angeles Lakers, Interesse signalisiert haben, konkrete Fortschritte in möglichen Gesprächen blieben bislang aus.
Parallel behalten sich die Warriors offenbar vor, Kuminga über die Deadline hinaus zu halten und eine Entscheidung erst im Sommer zu treffen.
Kerr über junge Spieler und ihren Weg
Abseits der akuten Trade-Thematik sprach Kerr grundsätzlich über die Herausforderungen junger Spieler in der NBA. Dabei zog er auch Parallelen zu seiner eigenen Karriere, in der er für sechs Teams spielte.
"Die meisten Spieler in dieser Liga spielen für mehrere Teams", erklärte Kerr. "Es geht darum, die richtige Situation zu finden und bereit zu sein, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, egal, ob sie kommt oder nicht."
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