Der FC Bayern Basketball musste in den letzten Minuten des EuroLeague-Spiels gegen Panathinaikos Athen gleich zwei personelle Rückschläge verkraften. Zunächst erwischte es Stefan Jovic, der nach einer Kollision mit Jerian Grant unglücklich stürzte und mit dem Hinterkopf auf dem Parkett aufschlug. Der Routinier blieb zunächst liegen und musste medizinisch versorgt werden.
Nur rund zwei Minuten später folgte der nächste Schreckmoment: Nenad Dimitrijevic landete bei einem Defensivrebound ebenfalls hart auf dem Rücken und Hinterkopf. Der Guard stand zunächst auf, setzte sich dann aber wieder auf das Feld und wurde, wie zuvor Jovic, von den Teamärzten zur Bank begleitet.
Fokus auf die nächsten Tage
Beide Spieler kehrten nicht mehr ins Spiel zurück. Während Jovic zu diesem Zeitpunkt vier Punkte und fünf Assists verbucht hatte, kam Dimitrijevic auf neun Punkte, bei ebenfalls fünf Assists. Genauere Diagnosen stehen vonseiten der Münchner noch aus, eine weitere Untersuchung sei notwendig.
Dass die Bayern das Spiel am Ende dennoch mit 85:78 gewannen und einen wichtigen EuroLeague-Sieg einfuhren, rückte schnell in den Hintergrund. Auch Trainer Sevtislav Pesic dachte an seine Spieler nach dem Erfolg: "Wir hoffen, dass zu Verletzungen von Jovic und Dimitrijevic nicht zu gefährlich sind. Beide sind jetzt ok, doch wir werden sehen, wie es ihnen morgen geht. Denn das waren harte Schläge."