Für Shai Gilgeous-Alexander war vor dem Heimspiel gegen San Antonio klar, dass die Situation außergewöhnlich war. Die Spurs hatten den Thunder in den vergangenen Wochen mehrfach den Zahn gezogen. "Wir wussten alle, als wir heute Morgen aufgewacht sind, dass dieses Team uns die letzten Male geschlagen hat", erklärte der amtierende MVP nach der Partie. Für ihn sei das ein unangenehmes Gefühl gewesen, aber genau darin liege der Wert: "Unbequeme Situationen und Adversität sind der Ort, an dem man herausfindet, wer man wirklich ist."
Trotz der Vorgeschichte und des deutlichen Ergebnisses wollte er dem Sieg keine überhöhte Bedeutung geben. "Heute war nicht unser Super Bowl", stellte Gilgeous-Alexander klar. Es sei weder eine Abrechnung noch ein Endpunkt gewesen, sondern schlicht ein Spiel von 82.
Diese Haltung passte zur Gesamtbotschaft: Der Fokus liege nicht auf Revanche oder Narrative, sondern auf Entwicklung. "Es geht nicht darum, was hinter uns liegt, sondern darum, besser zu werden."
Explosives drittes Viertel als Antwort
Sportlich lieferte Oklahoma City eine deutliche Reaktion. Nach einer engen ersten Halbzeit explodierten die Thunder im dritten Viertel mit 40 Punkten und setzten sich zwischenzeitlich bis auf 24 Zähler ab. SGA ging 34 Punkten voraus, Jalen Williams steuerte 20 bei.
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