Gegen die Italiener kassierte Partizan die erste Niederlage unter Interimscoach Mirko Ocokoljic, der diesmal auf Dienste von Parker verzichtete. Der Forward sprach danach mit den serbischen Medien und gab an, dass er vorher nicht wusste, dass er nicht spielen würde.
Parker zählte zu den Spielern, die von den Fans am meisten ausgebuht wurden, im Derby gegen Roter Stern spielte der ehemalige Nr.2-Pick aus der NBA nicht mehr. "Ich will spielen und ich weiß, wozu ich im Stande bin", stellte Parker klar. "Ich bin einer der besten Spieler in Europa und ich muss mir natürlich um meine Zukunft Gedanken machen. Das Wichtigste für mich ist, dass ich spiele."
Parker bei Partizan noch ohne Fortune
Dies tat Parker gegen Bologna nicht und entsprechend überrascht war der US-Amerikaner, dass alle Medien mit ihm sprechen wollte. "Ich kann nichts zur heutigen Neiderlage sagen. Ich habe nur versucht, anzufeuern. Der Fokus sollte nicht bei mir liegen, sondern bei den Jungs, die versucht haben, das Spiel zu gewinnen."
Womöglich ändert sich die Situation für Parker schon bald wieder. Mit Joan Penarroya soll bald ein neuer Trainer vorgestellt werden, ihn kennt Parker noch aus dem Vorjahr. Der 30-Jährige spielte vor seinem Engagement in Belgrad zwei Jahre für den FC Barcelona und wurde dort ein Jahr von Penarroya gecoacht. Dort zählte Parker zu den Stützen im Team.
Bei Partizan läuft es dagegen noch nicht. In elf Einsätzen in der EuroLeague verbucht der Flügelspieler lediglich 8,7 Punkte und 2,5 Rebounds im Schnitt, dazu trifft Parker nur 43 Prozent seiner Zweier und 29 Prozent seiner Dreier.
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