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Schröder entschuldigt sich bei Mumbru - der wird emotional

kicker

Hintergrund: Direkt nach seinem Siegtreffer vor der Schlusssirene war Schröder auf den Spanier zugerannt und rammte ihn voller Euphorie in den Brustkorb. Die Fernsehbilder zeigten: Mumbru, der zu dem Zeitpunkt noch immer unter den Folgen seiner Pankreatitis-Erkrankung litt, reagierte mit schmerzverzerrtem Gesicht.

"Nach dem letzten Wurf, den ich getroffen habe, habe ich es vergessen und ihn extrem dolle gebumpt", erinnert sich der 31-Jährige. "Ich habe in dem Moment gar nicht gecheckt, dass es ihm nicht gut geht, das sieht man ja auch an seinem Gesichtsausdruck. Deswegen will ich mich hier nochmal bei ihm entschuldigen."

Zugleich nutzte der DBB-Kapitän die Gelegenheit, um seinen Cheftrainer aus der Nationalmannschaft für seine Resilienz zu loben: "Er hat alles gegeben, um auf der Bank zu sein", so Schröder über Mumbru. "Es war die Message vom Team, dass wir für Alex kämpfen und für ihn Gold holen müssen."

Mumbru steigen Tränen in die Augen nach Schröder-Worten

Dem Spanier, der, anders als der virtuell zugeschaltete Schröder, selbst im Fernsehstudio vor Ort war, stiegen Tränen in die Augen: "Das ist natürlich sehr emotional für mich", antwortete Mumbru berührt. "Ich war praktisch der Neue, der zu einem Gewinnerteam kommen würde, mit einer tollen Chemie in der Mannschaft. Ich wollte einfach nur helfen, damit sie weiter gewinnen. Sie sind Gewinner - auf dem Court und außerhalb."

Weil Mumbru große Teile der Europameisterschaft erkrankt fehlte, füllte bekanntermaßen Assistent Alan Ibrahimagic sehr erfolgreich die Lücke auf dem Cheftrainerposten. Dabei sei ihm "nicht wirklich" klar gewesen, dass es zu dieser Situation kommen würde. "Als es mir klar wurde, war es schon zu spät", sagte der 47-Jährige, wofür er Lacher des Publikums erntete. "Am Anfang wussten wir gar nicht, worum es sich genau handelt, nur, dass es nicht gut aussieht. Aber keiner wollte oder konnte uns wirklich sagen, wie ernst es ist, sodass ich ehrlicherweise überhaupt nicht daran gedacht habe."

Er ist wenige Stunden vor dem Spiel habe man Klarheit über die Situation bekommen. "Das war auf jeden Fall auch gut so", machte Ibrahimagic klar. Geholfen habe auch die tolle Teamchemie der Mannschaft. Der Rest ist Geschichte.

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