Wie Eric Nehm von The Athletic berichtet, sollen die Bucks mehreren Teams der Liga gesagt haben, dass sie ihren Roster während der Trade-Saison verbessern wollen. Damit wollen sie nicht nur ihre bislang schwache Saison (11-16) ins Positive wandeln, sondern auch ein Zeichen in Richtung Giannis Antetokounmpo setzen.
Der Grieche ist zum Start der Trade-Saison einer der heißesten Trade-Kandidaten der Liga, nachdem er vor einigen Wochen mit den Bucks über seine Zukunft gesprochen haben soll. Aktuell fehlt er Milwaukee noch einige Spiele verletzt, das ohne ihren Superstar zuletzt gegen die Brooklyn Nets eine der herbsten Pleiten der Franchise-Geschichte kassierte (82:127). Zudem haben sie seit Oktober keine zwei Spiele in Serie mehr gewonnen.
Zach LaVine im Visier der Bucks?
Sam Amick von The Athletic hatte zuletzt berichtet, dass die Bucks Kings-Guard Zach LaVine im Auge haben und die Situation des zweifachen All-Stars genau beobachten würden. Dieser gilt bei Sacramento als Trade-Kandidat und könnte mit seinem Shooting der schwachen Bucks-Offensive (Platz 22 ligaweit) umgehend weiterhelfen.
Vor allem an Flügelspielern mangelt es dem Team derzeit ganz akut. Durch den Ausfall von Taurean Prince haben sie de facto keinen einzigen Wing, der sich das Vertrauen von Coach Doc Rivers erspielt hat, wodurch sie regelmäßig Lineups mit drei Bigs oder drei Guards spielen lassen. Dazu fehlt dem Team mit AJ Green derzeit auch noch ihr bester Dreierschütze.
Die Möglichkeiten der Bucks sind allerdings begrenzt. Sie können zur Trade-Deadline am 5. Februar nur einen zukünftigen Erstrundenpick abgeben, wie man an der Entlassung von Damian Lillard im Sommer und der anschließenden Verpflichtung von Miles Turner gesehen hat, schrecken die Verantwortlichen aber auch nicht vor ungewöhnlichen Moves zurück.
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