Direkt nach der ersten Frage wurde der 20-Jährige emotional. "Es tut mir leid, aber ich habe heute jemanden verloren", sagte Wembanyama unter Tränen. Der Franzose beantwortete noch eine Frage und verließ dann schnell das Podium.
Wenig später sickerte durch, dass es sich um Wembanyamas Großmutter handelte, die am vergangenen Tag in Frankreich verstarb. Dennoch spielte Wemby im Finale, jedoch war es nicht sein bestes Spiel.
Der Center kam nach seiner Verletzung erneut von der Bank, in 25 Minuten verbuchte er 18 Punkte (7/17 FG), sechs Rebounds und zwei Blocks. Den Großteil seiner Punkte erzielte Wemby im dritten Viertel, als er zehn Spurs-Punkte am Stück machte. Ansonsten wirkte der Franzose nicht so aggressiv wie gewohnt und nahm auch gleich sechs Dreier, wovon zwei durch die Reuse flutschten.
Dennoch sah Wemby gegen Knicks-Center Mitchell Robinson nicht immer gut aus. Zwar blockte Wembanyama Robinson einmal, doch dieser griff sich in seinen Minuten gleich zehn Offensiv-Rebounds ab und verschaffte New York so viele Extra-Punkte. Die Spurs unterlagen letztlich mit 113:124, nachdem man im Halbfinale überraschend den amtierenden Champion aus Oklahoma geschlagen hatte.
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