In der ersten Folge des Podcasts Game Over with Max Kellerman and Rich Paul wurde der Agent direkt darauf angesprochen, ob LeBron die Saison womöglich bei einem anderen Team beenden könnte. Pauls Antwort fiel kurz und eindeutig aus. Auf die Frage, ob ein Teamwechsel innerhalb der Saison realistisch sei, sagte er: "Nein." Und auf die Nachfrage, ob LeBron die Saison sicher als Laker beenden werde, legte er nach: "Ja. Wo sollte er denn hingehen?"
Damit schiebt Paul allen akuten Trade-Spekulationen einen Riegel vor. Auffällig ist das vor allem deshalb, weil LeBron in dieser Saison erstmals mit einem auslaufenden Vertrag spielt. Der 40-Jährige befindet sich in seiner 23. NBA-Saison und wurde in seiner Karriere noch nie "klassisch" getradet. Lediglich der Wechsel von Cleveland nach Miami 2010 lief als Sign-and-Trade.
Harte Bestandsaufnahme: "Nicht gut genug, um Contender zu sein"
Trotz des aktuell starken Saisonstarts der Lakers (17-6, Platz zwei im Westen) sieht Paul sein Klientel-Team sportlich nicht an der absoluten Spitze. Im Podcast sagte er, er halte die Lakers derzeit nicht für einen ernsthaften Titelfavoriten und traue ihnen nicht zu, bis in die Western Conference Finals vorzustoßen.
Die Aussagen stehen in einer gewissen Spannung zu Pauls Statement aus dem Sommer, als er betonte, LeBron wolle in jeder verbleibenden Saison realistische Titelchancen haben und man genau prüfen werde, was "das Beste für LeBron in dieser Phase seiner Karriere" sei.
Sportlich läuft es für den 40-Jährigen individuell verhaltener als in früheren Jahren: Nach längerer Pause zu Saisonbeginn hat LeBron bislang sieben Spiele absolviert und dabei im Schnitt 16,1 Punkte, 4,7 Rebounds und 7,6 Assists aufgelegt. Die Lakers stehen mit ihm auf dem Parkett bei 6-1.
Ab Sommer 2026 könnte LeBron James durch das Auslaufen seines Vertrags erneut frei über seine Zukunft entscheiden. Spekulationen über einen möglichen letzten Karriere-Schritt, inklusive Gedankenspielen rund um Teams wie die New York Knicks, begleiten ihn daher zwangsläufig. Im Podcast ließ Paul zumindest durchblicken, dass LeBron die Knicks sportlich auf ein anderes Level heben würde, ohne jedoch irgendein konkretes Szenario zu befeuern.