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Würzburg gewinnt Spitzenspiel am Main - Ost-Derby geht an Chemnitz

kicker

Würzburg setzt ein Ausrufezeichen gegen Trier

Im Spitzenspiel zwischen den Würzburg Baskets und den Gladiators Trier erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Trier ging früh in Führung und hielt das Spiel im ersten Viertel offen. Würzburg fand jedoch zunehmend seinen Rhythmus, glich aus und übernahm kurz vor der ersten Pause erstmals die Kontrolle (27:28).

Im zweiten Abschnitt setzten sich die Hausherren mit einem frühen 7:0-Lauf erstmals zweistellig ab. Vor allem offensiv agierten die Baskets nun strukturierter und nutzten Triers Ballverluste konsequent. Trier hatte zunehmend Probleme mit der physischen Spielweise Würzburgs und fand offensiv nur noch selten gute Abschlüsse. Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf 51:37 an, nachdem Würzburg das zweite Viertel klar für sich entschied.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gladiators zwar kurzzeitig, den Abstand zu verkürzen, doch Würzburg hatte stets die passende Antwort parat. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch, trafen weiter konstant und zogen im Schlussviertel endgültig davon. Trier fand keinen Zugriff mehr auf das Spielgeschehen und musste zudem mehrere Foulprobleme verkraften. Am Ende stand ein deutlicher 103:82-Erfolg für Würzburg, das damit in der Tabelle an den Gladiators vorbeizog. Topscorer der Partie war Würzburgs Marcus Carr mit 22 Punkten.

Chemnitz schlägt den MBC in einem Krimi

Die Niners Chemnitz haben am zweiten Weihnachtsfeiertag ein spannendes mitteldeutsches Duell zu ihren Gunsten entschieden. Die Sachsen gewannen das Derby gegen den MBC in der Leipziger Quarterback Immobilien Arena mit 94:90. Während die Gäste wieder auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen gekommen sind, haben die zuvor auf dem vierten Platz liegenden Weißenfelser nach ihrer zweiten Niederlage in Folge den Kontakt zur Tabellenspitze verloren. Den größten Anteil am sechsten Saisonsieg der Niners hatten Amadou Sow (21), Kevin Yebo (20), Corey Davies (18) und Ty Brewer (12). Für den MBC reichte auch die starke Vorstellung von Charles Callison (30) nicht zum Erfolg. Außerdem punkteten Khyri Thomas (24), Jure Planinic (15) und Spender Reaves (10) zweistellig.

Die Chemnitzer erwischten den besseren Start, führten nach fünf Minuten mit 10:6. Doch der MBC schlug noch im ersten Viertel zurück, wandelte durch einen 9:0-Lauf das 12:15 (8.) innerhalb von gut einer Minute in eine 21:15-Führung um und baute diesen Vorsprung auf 41:31 (16.) aus. Zur Pause lagen jedoch die Niners mit vier Punkten vorn.

Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Callison warf Weißenfels nach dem Seitenwechsel mit zehn Punkten in Folge wieder mit 56:53 (24.) in Front. Allein im letzten Viertel wechselte die Führung sechsmal. Am Ende trafen die vor der Pause sehr erfolgreichen Weißenfelser Distanzschützen jenseits der Dreierlinie zu schlecht: nur elf von 32 Versuchen landeten im Korb. Bei den Sachsen hingegen fanden zehn von 27 Distanzwürfen den Weg ins Ziel.