Die Pelicans sind eines der heißesten Teams im Westen, gegen Dallas gab es bereits den fünften Sieg in Serie. Dafür verantwortlich war am Ende Zion Williamson (24 Punkte, erneut von der Bank kommend), der die letzten zehn Punkte für die Pels erzielte und somit mithalf, dass New Orleans das Spiel im vierten Viertel noch umbog. Die letzten 10:24 Minuten entschieden die Gastgeber mit 38:19 für sich.
Zuvor waren es vor allem Anthony Davis mit einem Saisonbestwert von 35 Punkten (16/28 FG, 17 Rebounds) und Klay Thompson (20, 5/12 Dreier), die Dallas über Wasser hielten. Cooper Flagg (16, 6 Assists) blieb dagegen eher unauffällig. Für die Pels waren Derik Queen (19, 10 Rebounds) und Zion die besten Akteure.
Cleveland mit kleinem Befreiungsschlag
Cleveland beendete gegen die Hornets eine Niederlagenserie von drei Spielen, dabei erzielten mit Donovan Mitchell (30), Darius Garland (27, 10 Assists) und De’Andre Hunter (27) gleich drei Spieler über 25 Zähler. Im vierten Viertel betrug die Führung bis zu 19 Punkte, erst am Ende betrieb Charlotte um LaMelo Ball (23, 9 Assists) etwas Ergebniskosmetik.
Boston holte gegen die Pacers in der zweiten Halbzeit einen Rückstand von 20 Punkten auf, dabei half, dass die Gäste nach dem Wechsel nur noch einen von 20 Dreiern verwandeln konnten. Jaylen Brown erzielte 14 seiner 31 Punkte (11/25 FG) im Schlussabschnitt, darunter auch ein recht wilder Dreier 2:30 Minuten vor Schluss, der auf 96:91 stellte. Rookie Hugo Gonzalez (6, 11 Rebounds) spielte von der Bank kommend fast 37 Minuten und bekam in Halbzeit zwei nur 21 Sekunden Pause. Für die Pacers war Pascal Siakam (25) der fleißigste Punktesammler, der Forward erzielte aber auch 23 Zähler vor dem Wechsel.
Jokic mit weiterem Triple-Double
Die Nuggets fuhren derweil einen ungefährdeten Sieg gegen Utah ein, schon nach vier Minuten stand es 19:0 zugunsten der Gastgeber. Kurios: Schon vor wenigen Wochen hatten die Jazz einen kapitalen Fehlstart hingelegt, damals in New York, als es schnell 0:23 stand. So musste Nikola Jokic nur gut 28 Minuten ran, es reichte dennoch zu einem weiteren Triple-Double aus 14 Punkten (5/7 FG), 13 Rebounds und 13 Assists).
Das Scoring überließ der Serbe lieber Jamal Murray (27), Rückkehrer Peyton Watson (20) und Cam Johnson (20), der alle seine sechs Dreier verwandelte. Mit 24 getroffenen Distanzwürfen (24/46) wurde der Franchise-Rekord eingestellt. Für die Jazz waren Lauri Markkanen (27) und Keyonte George (20) die besten Scorer.
OKC tat sich dagegen mit Memphis lange schwer, weil diese ebenfalls einen heißen Tag aus der Distanz erwischten (18/39), doch am Ende kam es mal wieder keine Zweifel, wer dieses Spiel gewinnen würde. Shai Gilgeous-Alexander erzielte dabei zum 100. Mal in Folge mindestens 20 Punkte, lediglich Wilt Chamberlain (123) hat mehr.
Der Kanadier kratzte mit 31 Punkten (11/20), zehn Rebounds und acht Assists an einem Triple-Double, Isaiah Hartenstein (Soleusmuskel) und Chet Holmgren (krank) setzten aus. Auf Seiten der Grizzlies erzielten acht Spieler mindestens acht Zähler, die besten Scorer waren Rookie Cedric Coward und Kentavious Caldwell-Pope mit je 16 Punkten.
Magic verlieren bei den Warriors den Faden
Die Orlando Magic unterlagen ohne das deutsche Trio (Wagner-Brüder, da Silva) in San Francisco deutlich, weil das Team zu Beginn des vierten Viertels komplett einbrach. Viertelübergreifend kassierten die Magic einen 0:15-Lauf, in dieser Phase leistete man sich fünf Ballverluste. Die Messe war entsprechend schnell gelesen, obwohl Stephen Curry in dieser Phase gar nicht scorte.
Ihm gehörte das dritte Viertel, wo der Spielmacher 15 seiner 26 Punkte erzielte und dabei alle seine sechs Würfe traf. Zu gefallen wussten auch Brandin Podziemski (16) und Moses Moody (20), dazu steuerte Jimmy Butler 21 Zähler (7/9) zum Sieg bei. Für Orlando waren Paolo Banchero (21, 12 Rebounds, 7 Assists) und Desmond Bane (20) die besten Scorer.
Und: Draymond Green spielte in den letzten 20 Minuten nicht mehr, er war in einer Auszeit mit Coach Steve Kerr aneinandergeraten. Der Forward wurde sogar in die Kabine geschickt, kam aber nach einiger Zeit mit Trainingsklamotten zurück.
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