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Zu wenig Atmosphäre in Vegas? NBA prüft Alternativen zum Cup-Finale

kicker

Die NBA ist offenbar nicht komplett überzeugt von Las Vegas als Austragungsort des NBA-Cup-Finals. Laut Ligaquellen sei man von der Stimmung und der Vor-Ort-Resonanz beim Turnier enttäuscht, weshalb die Zukunft des Finalstandorts offen sei. Ein entscheidender Punkt: Die Liga ist nicht langfristig an die T-Mobile Arena gebunden, sondern hat bislang nur Jahresverträge abgeschlossen.

Die Diskussion gewann an Fahrt, nachdem beim ersten Halbfinale zwischen den New York Knicks und Orlando Magic lediglich 16.697 Zuschauer in der Arena waren. Es war der bislang niedrigste Wert bei einem Final-Four-Spiel. Sichtbar freie Plätze, insbesondere im Oberrang, verstärkten den Eindruck, dass die neutrale Kulisse in Las Vegas nicht die gewünschte Intensität erzeugt.

Cup langfristig gesichert - Standort bleibt offen

Am grundsätzlichen Fortbestand des NBA Cups gibt es jedoch keine Zweifel. Das Turnier ist fest im Collective Bargaining Agreement verankert und ein zentraler Bestandteil des Medienpakets von Amazon Prime Video. Bereits beschlossen ist, dass die Halbfinals ab der kommenden Saison an Heimstandorten stattfinden sollen, um emotionalere Kulissen und stärkere TV-Bilder zu erzeugen.

Das Finale soll weiterhin an einem neutralen Ort ausgetragen werden, allerdings nicht zwingend in Las Vegas. Liga und Medienpartner prüfen, ob andere Städte vollere Arenen und lautere Atmosphäre bieten könnten.

Trotz Standortfragen bleibt der Cup wirtschaftlich attraktiv: Die Einschaltquoten der Gruppenspiele stiegen in dieser Saison deutlich, und die Siegprämie von 530.000 Dollar pro Spieler gibt sportlichen Anreiz.

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