John sammelt Basketballkarten, seit er ein Kind ist - ausgelöst durch die Vintage-Baseballkarten seines Vaters. Als dieser ihm seine alten Karten überließ und mit leuchtenden Augen von Spielern und Erinnerungen erzählte, wurde schnell klar: Karten sind mehr als nur bedruckter Karton. Sie stehen für Momente, Emotionen und persönliche Geschichten. Genau dieses Gefühl prägt Johns Blick auf das Hobby bis heute.
Seinen eigenen Weg fand er früh über Basketball. Mit elf Jahren begann er ernsthaft zu sammeln, mit 15 arbeitete er in einem Card Shop in Mount Kisco, New York - sein erster Job, sein erster tiefer Kontakt mit der Szene. Jeder Dollar, den er verdiente, floss direkt zurück in Karten. Geld mit nach Hause nahm er selten, dafür jede Menge Packs und Singles.
Topps Basketball: 4.000 Jordan-Karten - und kein Ende in Sicht
Im Mittelpunkt seiner Sammlung steht bis heute Michael Jordan. Über 4.000 Jordan-Karten besitzt John mittlerweile, die meisten davon selbst gezogen oder in den 1990ern getradet. Besonders angetan haben es ihm die Jordan Finest Refractors - eine Jagd, die immer schwieriger wird und für ihn genau deshalb ihren Reiz hat.
Neben Jordan sammelte er früh komplette Rookie-Jahrgänge - von Shaquille O’Neal bis zur legendären Klasse um Allen Iverson, Kobe Bryant und Ray Allen. Später verlagerte sich sein Fokus stärker auf Autographs, Game-Used-Memorabilia und ikonische Sets. Besonders wichtig sind ihm Serien, die Design-Geschichte geschrieben haben, etwa 1993/94 Finest Refractors, die als Blaupause für spätere Chrome-Produkte dienten.
Ein zentrales Element seiner Sammlung sind persönliche Einzelstücke. Als er Dennis Rodman traf, ließ er ihn einen Satz auf eine Karte schreiben: "Don’t let other people decide who you are." Für John sind genau solche Karten unbezahlbar - weil sie eine Geschichte tragen, die nur er besitzt.
Topps Basketball: Community statt Kommerz
Als "Basketball Card Guy" ist John vor allem auf Instagram aktiv. Sein Ziel: Menschen dafür sensibilisieren, Karten nicht nur als Wertanlage zu sehen. Er warnt vor der zunehmenden Kommerzialisierung des Hobbys, bei der vor allem junge Sammler zuerst nach Preisen fragen - und nicht nach Design, Spieler oder Bedeutung.
Stattdessen zeigt er bewusst Karten mit persönlichem Wert, erzählt Geschichten und geht in den direkten Austausch. Er beantwortet jede Nachricht, hat über die Jahre echte Freundschaften aufgebaut und sieht sich selbst als Brückenbauer zwischen Generationen von Sammlern.
Ein gutes Beispiel dafür ist seine Verbindung zu Thomas Bryant. Über 2.500 Karten des Centers hat John gesammelt. Als Bryant ein Basketballcamp organisierte, spendete John 200 Rookie-Karten, sodass jedes Kind eine bekam. Bryant war zu Tränen gerührt - und für die Kids wurden diese Karten zu bleibenden Erinnerungsstücken.
Topps Basketball: Die Zukunft des Hobbys
Mit der Rückkehr von Topps zur NBA-Lizenz blickt John positiv nach vorne. Events wie Hobby Rip Nights, Fanatics-Veranstaltungen oder Spieler, die gemeinsam mit Fans Packs öffnen, sieht er als wichtigen Schritt zurück zur Basis. Mehr Nähe, mehr Austausch, mehr echtes Erlebnis.
Sein persönliches Ziel bleibt dabei klar: bedeutungsvolle Sets vervollständigen, neue Sammler unterstützen und den Fokus auf das lenken, was Karten im Kern ausmacht - Erinnerungen, Emotionen und Geschichten, die weit über ihren Marktwert hinausgehen.
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