Bald richtet sich der Blick der Fußballwelt nach Afrika: Der Afrika-Cup steht vor der Tür. Vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 treffen die besten Nationalmannschaften des Kontinents in Marokko aufeinander. Es ist ein Turnier voller Geschichte, Emotionen und individueller Klasse.
Für die europäischen Klubs kommt das Turnier zur Unzeit. Die Bundesliga startet am 9. Januar 2026 aus der Winterpause, doch viele Profis werden dann noch gar nicht zurück sein. Denn wer beim Afrika-Cup weit kommt, bleibt bis tief in den Januar eingebunden. Das Finale steigt erst am 18. Januar, fast einen Monat nach dem Auftakt. Für einige Spieler bedeutet das: ein kompletter Jahresstart ohne Vereinsspielpraxis.
Auch die Bundesliga ist betroffen, wenn auch überschaubar. Insgesamt 17 Spieler aus dem deutschen Oberhaus reisen zum Afrika-Cup. Auffällig dabei: Knapp die Hälfte aller Bundesligisten muss keinen einzigen Profi abstellen.
Auf der anderen Seite gibt es einen Klub, den es besonders hart trifft: Bayer Leverkusen fehlen in Edmond Tapsoba (Burkina Faso), Ibrahim Maza (Algerien), Eliesse Ben Seghir (Marokko) und Christian Kofane (Kamerun) gleich vier Spieler.
Der Afrika Cup hat also auch Einfluss auf den Titelkampf. Beim FC Bayern fehlt Nicolas Jackson (Senegal), bei RB Leipzig Yan Diomande (Elfenbeinküste) und Amadou Haidara (Mali) und bei Borussia Dortmund Ramy Bensebaini (Algerien).
Für die Spieler ist es ein Höhepunkt ihrer Karriere, für die Vereine eine Herausforderung in einer ohnehin engen Saisonphase. Genau diese Spannung macht den Afrika-Cup aber auch aus: Er steht für Leidenschaft, Identität und für Fußball, der seinen eigenen, besonderen Rhythmus hat.
Hier findet Ihr alle wichtigen Informationen zum Turnier im Überblick.
| Wettbewerb | Afrika Cup 2026 |
|---|---|
| Termin | 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 |
| Ort | Marokko |
| Übertragung | Sportdigital (via DAZN) |
| Verfügbar in | Deutschland | Österreich | Schweiz | |
| DAZN-Paket | Unlimited, Super Sports |
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Am Turniermodus hat sich nichts geändert: Auch 2025 gehen wieder 24 Mannschaften an den Start. Gespielt wird zunächst in einer Gruppenphase mit sechs Vierergruppen.
Für die K.-o.-Runde qualifizieren sich die jeweils zwei besten Teams jeder Gruppe sowie zusätzlich die vier stärksten Gruppendritten. Damit stehen 16 Mannschaften im Achtelfinale.
Dort ist der Weg klar vorgegeben: Die vier besten Gruppendritten treffen auf die Gruppensieger der Gruppen A bis D. Außerdem spielt der Erste der Gruppe E gegen den Zweiten der Gruppe D, der Sieger der Gruppe F gegen den Zweiten der Gruppe E. Komplettiert wird das Achtelfinale durch die Duelle Zweiter A gegen Zweiter C sowie Zweiter B gegen Zweiter F. Insgesamt umfasst das Turnier in Marokko 52 Spiele, von der Gruppenphase bis zum Finale.
Wie schon bei den vergangenen Ausgaben gilt auch diesmal: Ein klarer Topfavorit fehlt. Beim Afrika-Cup konnte zuletzt keine Nation ihren Titel verteidigen, entsprechend offen präsentiert sich erneut das Rennen um den Pokal.
Zum erweiterten Favoritenkreis zählen die Elfenbeinküste, Algerien, Nigeria, Ägypten und Senegal.
Ganz oben auf den Zetteln der Buchmacher steht allerdings Gastgeber Marokko. Der Heimvorteil spricht für die Nordafrikaner, auch wenn der letzte Titelgewinn inzwischen lange zurückliegt: 1976.
Das sind die einzelnen Gruppen im Überblick.
| A | B | C | D | E | F |
|---|---|---|---|---|---|
| Komoren | Angola | Nigeria | Benin | Algerien | Kamerun |
| Mali | Ägypten | Tansania | Botswana | Burkina Faso | Gabun |
| Marokko | Südafrika | Tunesien | DR Kongo | Äquatorialguinea | Elfenbeinküste |
| Sambia | Simbabwe | Uganda | Senegal | Sudan | Mosambik |