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Chipperfield vermiest Basel den Einstand in die Rückrunde

kicker

Es scheint, als könne der FC Basel einfach nicht mehr zu Hause gewinnen. Das Unentschieden beim Rückrundenauftakt gegen den FC Sion ist bereits das fünfte sieglose Heimspiel in der Super League. 17 Punkte aus 11 Heimspielen sind definitiv zu wenig für die Ansprüche der Bebbi.

Der Start in die Rückrunde verläuft für den FCB eigentlich optimal. In der 4. Spielminute kommt es zu einer der gefürchteten Standardsituationen der Basler. Xherdan Shaqiri tritt von halblinks eine perfekt getimte Flanke ins Zentrum, wo Innenverteidiger Flavius Daniliuc das 1:0 für die Bebbi markiert. Nach der Führung übernehmen die Walliser vermehrt das Spieldiktat, zu den ganz grossen Torchancen kommt es aufgrund der fehlenden Durchschlagskraft jedoch nicht. Die Basler wiederum kommen vereinzelt zu guten Abschlüssen. Bacanin testete in der 19. Minute Racioppi mit einem satten Fernschuss.

In der zweiten Halbzeit kommen die Sittener besser aus der Pause und gleichen die Partie in der 58. Spielminute durch Chipperfield aus. In der Folge sind die Mannen von Didier Tholot zwar spielbestimmend, doch die grossen Möglichkeiten erspielen sie sich nicht. Die grösste Chance auf den Siegtreffer hat Xherdan Shaqiri. Der Ausnahmekönner wird in der 76. Spielminute von Agbonifo toll bedient. Mit einer starken Parade kann Racioppi die erneute Basler Führung verhindern. Auch in der Folge kommen beide Mannschaften noch zu aussichtsreichen Torszenen, doch es bleibt beim 1:1.

Überragender Rastoder versenkt GC

Wer gehofft hatte, dass die Thuner im ersten Spiel der Rückrunde Federn lassen würden, wurde enttäuscht. Die Berner Oberländer unterstrichen von Beginn an ihre Ambitionen. Bereits in der 5. Spielminute geht der Tabellenführer in Führung. Rastoder steht nach einem langen Ball von Torhüter Niklas Steffen plötzlich alleine vor dem Tor. Der ehemalige GC-Junior lässt sich nicht zweimal bitten und trifft zum 1:0.

Nur vier Zeigerumdrehungen später steht es bereits 2:0 aus Thuner Sicht. Rastoder bedient Kastriot Imeri mustergültig, der zum 2:0 trifft. In der Folge vergeben die Thuner weitere Grosschancen, von GC kommt hingegen eindeutig zu wenig.

Nach dem Seitenwechsel schöpft das Team von Gerald Scheiblehner plötzlich neue Hoffnung. Dirk Abels trifft via Pfosten und Rücken von Niklas Steffen zum Anschlusstreffer. Wer nun auf eine Aufholjagd des Rekordmeisters hoffte, wurde jedoch bitter enttäuscht. Das Team von Mauro Lustrinelli liess den Hoppers keine Chance und stellte in der 69. Spielminute durch Fabio Fehr den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Dem Treffer ging eine überragende Vorarbeit von Rastoder voraus.

Mit dem Auswärtserfolg zementieren die Thuner ihren Platz an der Tabellenspitze.