Bereits vor drei Tagen ging das Urteil für Energie Cottbus raus. Demnach müssen die Lausitzer wegen unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger eine Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro bezahlen. Bereits am 9. Spieltag hatten die Cottbuser Fans kurz vor dem Ende der Partie im Block pyrotechnische Gegenstände entzündet.
Gleich zwei Briefe des DFB waren an den VfL Osnabrück adressiert. Bei der Partie am 16. Spieltag beim SC Verl hatten die Anhänger der Lilien zu Beginn der zweiten Hälfte bengalische Fackeln gezündet. Deswegen werden wegen unsportlichen Verhaltens nun 5.250 Euro fällig.
Deutlich mehr ins Gewicht fällt allerdings der 15. Spieltag und die Partie gegen den FC Ingolstadt. Für das Spiel ruft das Sportgericht des DFB 36.260 Euro Strafe wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger auf. Es wurden vor Beginn der zweiten Halbzeit über 70 pyrotechnische Gegenstände gezündet, was zur Folge hatte, dass sich der Wiederanpfiff verzögerte und die Strafe deswegen auch höher ausfällt. Osnabrück hat beiden Urteilen zugestimmt.
Alemannia muss über 40.000 Euro zahlen
Negativ getoppt wird das allerdings noch von Alemannia Aachen. Wegen "zwei Fällen eines unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger" sind 43.525 Euro an Geldstrafe fällig. Bereits in der siebten Spielminute wurde am 16. Spieltag bei der Partie in Duisburg ein Becher nach einem Spieler geworfen, nachdem der MSV in Führung gegangen war. Wenig später wurden zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Partie musste über vier Minuten unterbrochen werden. Auch in der weiteren Folge des Spiels wurden immer wieder Knallkörper oder Pyrotechnik entzündet. Da der Verein dem Urteil bereits zugestimmt hat, ist es rechtskräftig.