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Lerch lobt Huth: "Ein unheimlich starkes Gesamtpaket"

kicker

Ihr Erfolgsrezept klingt simpel: "Ich habe Spaß am Fußball und versuche immer, meine Leistung zu bringen", erzählt Svenja Huth. Und ihre Augen strahlen. Die älteste Spielerin des VfL Wolfsburg ist aus der Stammformation des Bundesliga-Zweiten nicht wegzudenken. Auch mit 34 Jahren nicht.

Huth richtet ihr Leben nach dem Fußball, ist Profi durch und durch. Pflege, eine gute Ernährung und Schlaf zählt die 88-fache Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 als wichtigste Faktoren auf, um auch in diesem hohen Fußballerinnen-Alter noch topfit zu sein. Und natürlich die Familie: Ihre Frau Laura, der gemeinsame Sohn Emil und Hund Jamie.

„Wenn man ein Kind hat, lernt man, im Hier und Jetzt zu leben.“ (Svenja Huth über ihre Zukunft über 2026 hinaus)

Alles gute Voraussetzungen, um den im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag möglicherweise noch mal zu verlängern. Äußern will sich Huth im Dezember 2025 noch nicht dazu: "Wenn man ein Kind hat, lernt man, im Hier und Jetzt zu leben. Von daher will ich eigentlich gar nicht so weit nach vorne schauen", erklärt die Mittelfeldakteurin, die seit 2019 in Wolfsburg spielt. Wichtig für Ihre Entscheidung über die Fortsetzung oder das Ende ihrer Karriere seien das persönliche Wohlbefinden und der Faktor Spaß. Siehe oben.

Den Trainer würde es freuen, wenn Svenja Huth noch eine Saison anhängt. Stephan Lerchs Einschätzung über seine Kapitänin ist nicht weniger als eine hundertprozentige Lobeshymne: "Führungsqualitäten, Fleiß, Disziplin, Leidenschaft und auch die menschliche Komponente. Das ist ein unheimlich starkes Gesamtpaket“, schwärmt der Coach. "Sie geht auf und neben dem Platz voran. Das macht sie unheimlich wertvoll."

Gute Ausgangslage in der Champions League

Und diese Vorzüge wird Svenja Huth auch am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) wieder einbringen, wenn der VfL Wolfsburg in seinem vorletzten Spiel der neu geschaffenen Ligaphase in der Champions League bei Real Madrid antreten muss. "Eine Mannschaft mit viel offensiver Qualität", wie Lerch betont. "Wir müssen wachsam sein."

Bislang läuft es in der Königsklasse gut für den Deutschen Vizemeister der Vorsaison. Einer Niederlage (1:3 in Lyon) stehen drei Siege gegenüber: 4:0 gegen Paris Saint-Germain, 2:1 gegen FC Valerenga (Norwegen) und 5:2 gegen Manchester United. Klar ist: Mit neun Punkten kann der VfL, der aktuell Tabellenplatz drei belegt, nicht mehr in der Ligaphase ausscheiden.

Die ersten vier Mannschaften sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Die Teams auf den Plätzen fünf bis zwölf können über Play-offs weiterkommen. Am 17. Dezember empfangen die Wolfsburgerinnen zum Abschluss der Ligaphase den FC Chelsea. "Wir wissen, dass wir eine sehr gute Ausgangslage haben, und die wollen wir nutzen", sagt Lerch. "Das nimmt uns natürlich auch ein bisschen Druck."