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Schalker Torhüter-Tausch: Heekeren vor Abschied, Müller als Ersatz

kicker

Beim FC Schalke läuft es in diesen Tagen auf einen Torhüter-Tausch hinaus. Loris Karius betrifft dieser nicht - der Keeper, der den Königsblauen in Berlin das 0:0 rettete, ist Schalkes unangefochtene Nummer 1, nur eine Verletzung würde zu einem Wechsel zwischen den Pfosten führen. Bei der personellen Veränderung geht es um Ersatztorwart Justin Heekeren, den es ein halbes Jahr vor Vertragsende nach Belgien zum RSC Anderlecht zieht.

Der 25-Jährige kam 2022 aus Oberhausen zu den Knappen, für deren erste Mannschaft er 33-mal zwischen den Pfosten stand. In der Rückrunde der Saison 2023/24 wurde Heekeren bereits nach Belgien zu Patro Eisden ausgeliehen, nun steht er vor einem dauerhaften Wechsel in die Jupiler Pro League.

Die Zeit auf Schalke war für Heekeren ein Auf und Ab. Besonders turbulent war die Phase ab dem Saisonstart 2024/25. Der damalige Trainer Karel Geraerts erklärte Heekeren seinerzeit überraschend zur Nummer 1, Ron-Thorben Hoffmann hatte das Nachsehen. Der gerade erst von Eintracht Braunschweig in den Pott gewechselte Hoffmann machte nach nur einem halben Jahr wieder den Abflug Richtung Niedersachsen, Schalke suchte einen neuen Keeper - und landete schließlich bei Karius.

Zwar gingen die Königsblauen zunächst mit Heekeren in die Rückrunde (in der Zwischenzeit war Geraerts von Kees van Wonderen als Trainer ersetzt worden), doch schon bald übernahm Karius den Platz zwischen den Pfosten. Der Ex-Liverpool-Keeper verletzte sich, Heekeren übernahm erneut. Mit der Verpflichtung von Miron Muslic als Cheftrainer im Sommer 2025 war klar: Karius ist die unbestrittene Nummer 1, Heekerens Perspektive im Revier geht inzwischen gegen null.

Gespräche mit Müller in fortgeschrittenem Stadium

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den abwanderungswilligen Heekeren sind die Kaderplaner um Sportvorstand Frank Baumann bei Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim gelandet, der der Gruppe mit seiner geballten Erfahrung gut zu Gesicht stehen würde. Obendrein ist er jemand, der den besonderen Druck einer Relegation, die er mit Heidenheim schon absolvierte, schultern könnte. Das könnte im Mai ja eventuell noch wichtig werden für Schalke. Die Gespräche zwischen den Klubs und dem Torwart befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium.

Der langjährige Stammkeeper des FCH (seit 2015 330 Spiele) hatte seinen Platz zwischen den Pfosten an Diant Ramaj verloren, mittlerweile ist auch Frank Feller in der Torhüter-Hierarchie auf dem Schlossberg an Müller vorbeigezogen. Müller musste somit zuletzt auf der Tribüne Platz nehmen, auf Schalke würde der 34-jährige gebürtige Rostocker zumindest auf die Bank zurückkehren.