Die Bundesliga verabschiedet sich in die kurze Winterpause, doch für einige der größten Stars der Liga gibt es kaum Zeit zum Durchatmen. Ab dem 21. Dezember 2025 richtet sich der Blick der Fußballwelt nach Marokko, wo der Afrika Cup 2026 ausgetragen wird.
Das Turnier, das bis Mitte Januar andauert, stellt viele deutsche Profiklubs vor große Herausforderungen, da sie zum Rückrundenstart auf wichtige Leistungsträger verzichten müssen. Besonders die Spitzenteams der Liga müssen den Ausfall von Schlüsselspielern kompensieren, die für ihre Nationalmannschaften um die kontinentale Krone kämpfen.
In diesem Artikel zeigen wir Euch, welche Spieler den Bundesliga-Vereinen aufgrund des Afrika-Cups fehlen und wie Ihr den Wettbewerb live anschauen könnt.
| Wettbewerb | Afrika Cup 2026 |
|---|---|
| Termin | 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 |
| Austragungsort | Marokko |
| Übertragung | Sportdigital (via DAZN) |
| Verfügbar in | Deutschland | Österreich | Schweiz |
| DAZN-Pakete | Unlimited & Super Sports |
Am härtesten trifft es in dieser Saison Bayer 04 Leverkusen. Der Werksklub muss gleich ein ganzes Quartett an hochkarätigen Spielern abstellen. In der Defensive schmerzt vor allem der Verlust von Edmond Tapsoba. Der Innenverteidiger aus Burkina Faso war mit 14 Einsätzen in dieser Spielzeit eine absolute Säule im Spiel der Werkself. Auch im Mittelfeld und Angriff entstehen Lücken: Mit dem Algerier Ibrahim Maza (zwölf Einsätze) und dem Kameruner Christian Kofane (13 Einsätze) fehlen zwei Akteure, die in der Hinrunde fast immer auf dem Platz standen. Ergänzt wird die Liste der Abwesenden durch den Marokkaner Eliesse Ben Seghir.
Auch beim Rekordmeister FC Bayern München hinterlässt der Afrika Cup Spuren. Die Münchner müssen auf Nicolas Jackson verzichten. Der Stürmer aus dem Senegal hat sich mit zwölf Saisoneinsätzen fest in die Rotation gespielt und wird in der Offensive fehlen. Bei Borussia Dortmund richtet sich der besorgte Blick auf die linke Abwehrseite, da Ramy Bensebaini für Algerien nominiert wurde. Mit elf Einsätzen gehörte er zum Stammpersonal des BVB. RB Leipzig muss ebenfalls umplanen. Der Marokkaner Yan Diomande war mit 14 Einsätzen ein Dauerbrenner und hinterlässt eine große Lücke.
Abseits der Top-4-Klubs müssen auch andere Vereine improvisieren. Der VfL Wolfsburg verliert mit Mohamed Amoura (14 Einsätze, Algerien) einen seiner wichtigsten Offensivspieler. Eintracht Frankfurt muss im Mittelfeldzentrum auf die Erfahrung von Ellyes Skhiri (Tunesien) und die Kreativität von Fares Chaibi (Algerien, 13 Einsätze) verzichten. Beim VfB Stuttgart fehlt der Marokkaner Bilal El Khannouss, der in der Hinrunde auf zwölf Partien kam. Auch der FC Augsburg ist betroffen und muss unter anderem Samuel Essende (Demokratische Republik Kongo) und Elias Saad (Tunesien) ziehen lassen, die beide je zehn Mal auf dem Platz standen.
| Spieler | Nationalität | Verein | Einsätze in dieser Saison |
|---|---|---|---|
| Nicolas Jackson | Senegal | FC Bayern | 12 |
| Ramy Bensebaini | Algerien | BVB | 11 |
| Edmond Tapsoba | Burkina Faso | Bayer Leverkusen | 14 |
| Ibrahim Maza | Algerien | Bayer Leverkusen | 12 |
| Christian Kofane | Kamerun | Bayer Leverkusen | 13 |
| Eliesse Ben Seghir | Marokko | Bayer Leverkusen | 7 |
| Yan Diomande | Marokko | RB Leipzig | 14 |
| Amadou Haidara | Mali | RB Leipzig | 0 |
| Bilal El Khannouss | Marokko | VfB Stuttgart | 12 |
| Fares Chaibi | Algerien | Eintracht Frankfurt | 13 |
| Ellyes Skhiri | Tunesien | Eintracht Frankfurt | 9 |
| Bazouma Toure | Elfenbeinküste | Hoffenheim | 14 |
| Cyriaque Irie | Burkina Faso | Freiburg | 1 |
| Mohamed Amoura | Algerien | Wolfsburg | 14 |
| Samuel Essende | DR Kongo | Augsburg | 10 |
| Elias Saad | Tunesien | Augsburg | 10 |
| Ismael Gharbi | Tunesien | Augsburg | 4 |
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Der Afrika Cup 2026 findet in diesem Jahr in Marokko statt und erstreckt sich über vier Wochen. Das Eröffnungsspiel zwischen Marokko und den Komoren steigt am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, während das große Finale für den 18. Januar 2026 angesetzt ist. Das Turnier fällt somit genau in die Vorbereitungsphase und den Wiederbeginn der Bundesliga nach der Winterpause, weshalb die abgestellten Spieler ihren Vereinen je nach Turnierverlauf mehrere Wochen fehlen werden.