Fehlercode: %{errorCode}

Wer folgt auf Toppmöller? Eine heiße Spur führt zu Rose

kicker

Auf das 3:3 am Freitagabend in Bremen, der nächsten Gegentorflut für Eintracht Frankfurt, folgte am Samstag eine vereinsinterne Telefonkonferenz über die Zukunft von Trainer Dino Toppmöller. Mit dem Ergebnis am Sonntag, dass der einstige Erfolgscoach mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden wurde. Interimsweise schreiten U-21-Trainer Dennis Schmitt und U-19-Coach sowie Vereinslegende Alexander Meier zur Tat, um den Trainingsbetrieb am Main am Laufen zu halten.

Sportvorstand Markus Krösche befindet sich währenddessen auf der intensiven Suche nach einem Nachfolger für Toppmöller. Dabei führt eine heiße Spur zu Marco Rose (49), den nach seinen Bundesliga-Stationen in Gladbach, Dortmund und zuletzt Leipzig allerdings auch ein Auslandsabenteuer reizen würde. Ob er sich vom Projekt in Frankfurt trotzdem überzeugen lässt? Das ist schwer einzuschätzen.

Offiziell steht Rose nach seiner Freistellung im März noch bei RB unter Vertrag. Doch das ließe sich sicherlich schnell lösen, gegebenenfalls über eine kleine Ablöse. Der in der Öffentlichkeit ebenfalls gehandelte Edin Terzic ist aktuell kein Thema.

Engagement von Schmidt nur schwer vorstellbar

Dass Krösche aus gemeinsamen Zeiten in Paderborn und Leverkusen ein enges Verhältnis zu Roger Schmidt pflegt, ist kein Geheimnis. Allerdings ist nur schwer vorstellbar, dass der 58-Jährige für ein Engagement zur Verfügung stünde.

Schmidt arbeitet seit Oktober in Japan als Berater der J. League. Im kicker-Interview sagte er damals: "Es ist für mich keine neue Entscheidung, nicht mehr als Klubtrainer zu arbeiten. Schon als ich 2022 bei Benfica unterschrieben habe, war für mich klar, dass ich danach eine Pause einlegen möchte."

Der Druck auf Krösche ist immens. Wen auch immer er als Nachfolger aus dem Ärmel schüttelt - dieser Schuss muss sitzen. Das sportliche Programm der nächsten Wochen ist happig. In der Champions League geht es in Baku und gegen Tottenham ums Weiterkommen, in der Bundesliga stehen die Heimspiele gegen Hoffenheim und Leverkusen an. Bei Misserfolgen droht der Kontakt zu den internationalen Rängen frühzeitig abzureißen.