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Wück nominiert Zicai und Wamser für die EM - Alara fehlt

kicker

23er-Kader steht

Dass Lena Oberdorf nicht eine der 23 Berufenen sein würde, hatte der DFB schon am Mittwoch vergangener Woche mitgeteilt. Am Montag dieser Woche folgte Sara Doorsoun, die aus der Nationalmannschaft zurücktrat, aber ohnehin keinen Platz im finalen Kader gefunden hatte.

Damit musste Christian Wück nur noch einen weiteren Namen aus dem engsten Kreis streichen. Es traf Alara, die die beiden jüngsten Nations-League-Partien gegen die Niederlande (4:0) und in Österreich (6:0) wegen ihrer Abiturprüfungen verpasst hatte. Am Donnerstag verkündete der Bundestrainer seine Entscheidung im Europa-Park in Rust.

"Sie hat auf ihrer Position viel Konkurrenz", begründete Wück: "Wir wissen, was wir an ihr haben, aber sie hat noch einige Jahre vor sich. Wir haben uns nicht gegen sie entschieden, sondern ihr im defensiven Mittelfeld andere Spielerinnen vorgezogen."

Dafür haben mit Ena Mahmutovic (21), Carlotta Wamser (21) und Cora Zicai (20) drei weitere Youngster je ein Ticket erhalten. Zicai hatte jüngst mit einer muskulären Verletzung gefehlt. Auch die 20 Jahre alt Franziska Kett ist erwartungsgemäß als zweite Linksverteidigerin neben Sarai Linder dabei.

Wie sich schon bei der vergangenen Kadernominierung für die Nations League angedeutet hatte, müssen die vierte Torhüterin Rafaela Borggräfe, die Defensivkräfte Felicitas Rauch und Lisanne Gräwe sowie die Offensivkräfte Vivien Endemann und Bundesliga-Top-Scorerin Nicole Anyomi das Turnier in der Schweiz aus der Ferne verfolgen. Im Falle von Verletzungen können sie aber noch nachnominiert werden - außer Anyomi, die ihre Knieprobleme auskurieren möchte und daher nicht auf Abruf zur Verfügung steht.

 

  • Zum Spielplan

 

Die EM beginnt für das deutsche Team am 4. Juli mit der Partie gegen Polen, anschließend warten in der Gruppenphase noch Dänemark (8. Juli) und Schweden (12. Juli).

Zuvor bereitet sich die Auswahl unter Wücks Leitung zwischen dem 19. und 24. Juni sowie zwischen dem 27. und 30. Juni in Herzogenaurach vor, ehe es von dort ins Basecamp nach Zürich geht.