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Frauen-Basketball statt Sugar Bowl: Kiffin feiert LSU-Premiere

kicker

Der Wechsel von Lane Kiffin zu den LSU Tigers sorgt weiterhin für Spannungen - insbesondere bei seinem bisherigen Programm, den Ole Miss Rebels, die sportlich gerade ihre erfolgreichste Phase der Neuzeit erleben. Während Ole Miss um den Einzug ins nationale Finale kämpft, richtet Kiffin seinen Fokus bereits sichtbar auf Baton Rouge.

Kiffin setzt Zeichen in Baton Rouge

Am Abend des Sugar Bowls entschied sich Kiffin bewusst gegen eine Präsenz beim CFP-Viertelfinale seiner früheren Mannschaft. Stattdessen trat er gemeinsam mit LSU-Basketballtrainerin Kim Mulkey beim Heimspiel der Tigers im Frauen-Basketball auf - ein symbolträchtiger Auftritt, der in Baton Rouge begeistert aufgenommen wurde. Mulkey sprach später von einem bewussten Signal an die Fans und verwies darauf, dass für Kiffin bereits der Start der Transfer-Portal-Phase im Vordergrund stehe.

Finanziell und strukturell hat LSU klare Fakten geschaffen: Kiffin unterschrieb einen langfristigen Vertrag mit einem Jahresgehalt von rund 13 Millionen Dollar, verbunden mit der Zusage, das Football-Programm auch im NIL-Zeitalter vollumfänglich zu unterstützen. Nach der Trennung von Brian Kelly markiert dieser Schritt einen klaren Neustart.

Ole Miss zwischen Playoff-Euphorie und Chaos

Währenddessen bleibt die Situation bei Ole Miss angespannt. Zwar feierten die Rebels mit dem 39:34-Sieg gegen die Georgia Bulldogs einen historischen Erfolg und einen überraschenden Upset, doch hinter den Kulissen ist unklar, mit welchem Trainerstab sie in das CFP-Halbfinale gegen die Miami Hurricanes antreten werden. Mehrere Assistenten - darunter Offensive Coordinator Charlie Weis Jr., Tight Ends Coach und Co-Offensive-Coordinator Joe Cox, Wide Receivers Coach und Passing-Game-Coordinator George McDonald sowie Running Backs Coach Kevin Smith - haben bereits Verträge bei LSU unterschrieben und stehen vor dem Wechsel in Kiffins neues Trainerteam in Baton Rouge.

Das große Trainer-Karussell im College Football

Mit dem Öffnen des Transfer Portals am Freitag verschärft sich die Lage zusätzlich. Teile des Trainerstabs sollen zeitnah nach Baton Rouge kehren, um dort Rekrutierungsarbeit zu leisten. In Oxford wächst der Unmut darüber, dass sportlicher Höhepunkt und personeller Umbruch zeitlich kollidieren. Defensive Tackle Zxavian Harris sprach offen von einem "Schlag ins Gesicht" und warf Kiffin vor, dem Team in diesem Moment Aufmerksamkeit zu entziehen.

Der Fall Kiffin steht exemplarisch für die neue Realität im College Football: Große Verträge, Transferfenster und Playoff-Runs existieren nicht mehr nacheinander, sondern gleichzeitig. Während LSU den Blick konsequent nach vorne richtet, versucht Ole Miss, eine historische Saison trotz externer Störgeräusche zu vollenden.

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