Das berichtet Shams Charania (ESPN) mit Verweis auf ligainterne Quellen. Da Kuminga erst im Sommer eine Vertragsverlängerung über 46,8 Millionen Dollar bei den Warriors über zwei Jahre unterzeichnet hatte, konnte er bisher nicht getradet werden. Nun haben die Warriors bis zur Trade Deadline am 5. Februar Zeit, einen Abnehmer für den Forward zu finden.
Die Saison für den 23-Jährigen begann eigentlich gut und er startete die ersten zwölf Spiele, nach einigen schwächeren Spielen war der Forward aber zuletzt komplett aus der Rotation geflogen. Die vergangenen 13 Spiele stand er gar nicht auf dem Parkett und fehlte Anfang Januar auch verletzungsbedingt. Kuminga galt schon länger als Trade-Kandidat und war im vergangenen Sommer auch Restricted Free Agent, entschied sich aufgrund fehlender Angebote zunächst aber für einen Verbleib in der Bay Area.
Steve Kerr über Kuminga: "Schade für ihn"
"Es ist schade für ihn, dass die Dinge nicht so gut weitergelaufen sind, wie es in den ersten Wochen der Fall war", kommentierte Steve Kerr kürzlich die Situation um den Youngster. Dem Bericht nach wollen die Dubs im Gegenzug für Kuminga keine langfristigen Verträge aufnehmen, außer sie sehen darin einen gewinnbringenden Wert für das derzeitige Team.
Kuminga hat eine Team-Option für das kommende Jahr über 23,4 Mio. Dollar, weshalb sein Vertrag für aufnehmende Teams sehr risikoarm ist. Zuletzt gab es wohl Gespräche zwischen Golden State und den Kings, die Warriors sollen aber kein Interesse haben, den Vertrag von Malik Monk (3 Jahre/60,4 Mio.) aufzunehmen. Sollte ein passender Starspieler zur Verfügung stehen, sollen die Warriors auch bereit sein, mehrere ihrer Erstrundenpicks in den Deal zu involvieren.
Kuminga steht in dieser Saison im Schnitt 24,8 Minuten auf dem Feld, dabei legt er 11,8 Punkte und 6,2 Rebounds auf. Seine Feldwurfquote ist dabei mit 43,1 Prozent so schlecht wie noch nie in seiner Karriere.
Nowitzki über Schröder-Konfrontation: "Gehört nicht dazu"
Slideshow: Mit Wagner: Als Alba Berlin NBA-Champion San Antonio schlug
Thompson vor Lakers-Wechsel? Mavs-Buyout könnte Weg freimachen