Bologna mit wichtigem Sieg in Dubai
Der Italiener Saliou Niang war an diesem Abend an allen Ecken und Enden zu finden. Er erzielte 17 Punkte (6/10 FG), schnappte sich überragende 17 Rebounds (davon 7 offensiv!), spielte drei Assists und klaute zweimal den Ball. Trotzdem war die Partie lange Zeit eng.
Dubai kam zunächst besser in die Partie und führte früh, Mitte des ersten Viertels übernahmen die Gastgeber aber das Kommando und bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus. Angeführt von Topscorer Carsen Edwards (21 Punkte) waren sie Mitte des dritten Viertels erstmals zweistellig in Front, Dubai war aber noch nicht geschlagen.
Ein Dreier von Justin Anderson mit 5:41 auf der Uhr brachte das Wüstenteam auf einmal wieder in Führung, ehe Bologna seinerseits drei Dreier in Serie regnen ließ und für die Vorentscheidung sorgte. Am Ende wurde es zwar noch mal eng, die Italiener behielten an der Freiwurflinie aber die Nerven. Durch den Sieg stehen sie jetzt sieggleich mit Dubai und kratzen an den Play-In-Plätzen.
Bester Werfer bei Dubai war Aleksa Avramovic mit 17 Punkten, Ex-Hornet Dwayne Bacon steuerte weitere 16 Zähler bei. Ex-Ulmer Karim Jallow kam in 28 Minuten für Bologna auf vier Punkte.
Monaco springt nach Sieg an Tabellenspitze
Deutlich weniger knapp war es im Parallelspiel zwischen Efes und Baskonia. Das Team um den Deutschen Nick Weiler-Babb war zwar drei Viertel lang gut im Spiel, musste im letzten Spielabschnitt aber komplett abreißen lassen. Vorne ging gar nichts mehr zusammen und die Spanier setzten sich Stück für Stück ab.
Am Ende sorgte Baskonia mit starken Nerven von der Freiwurflinie (92,6 Prozent) dafür, dass das Spiel nicht mehr spannend wurde. Rodions Kurucs war mit 18 Punkten bester Werfer, gefolgt von Trent Forrest (17, dazu 6 Rebounds und 7 Assists) und Timothe Luwawu-Cabarrot (15). Weiler-Babb stand am Ende bei vier Punkten und fünf Assists, bester Scorer der Türken war Jordan Loyd.
Ähnlich klar war die ganze Sache auch in Paris. Im Duell mit ihren Ligakonkurrenten aus Monaco waren die Gastgeber das gesamte Spiel über das unterlegene Team. Nach vier Minuten gingen die Monegassen erstmals in Führung und gaben diese für den Rest des Spiels nicht mehr her.
Angeführt wurden sie dabei von Top-Scorer Mike James (23 Punkte) und Nikola Mirotic (11 Punkte, 9 Rebounds). Auf der anderen Seite war Nadir Haifi bester Werfer, ihm fehlte aber merklich die Unterstützung. Durch den Sieg springt Monaco zunächst an die Tabellenspitze.
Wichtige Siege für Maccabi und Roter Stern
Zwei knappe Spiele sahen die Fans derweil in Tel Aviv und Mailand. Maccabi führte dabei fast die gesamte Partie über, in den Schlussminuten wurde es aber richtig spannend. Sylvain Francisco brachte Zalgiris mit 1:45 auf der Uhr mit einem Dreier auf zwei Punkte ran, ehe es hektisch wurde.
Marcio Santos stellte an der Freiwurflinie auf +3, ehe beide Teams viele Chancen liegenließen und Iffe Lundberg mit zwei Treffern von der Linie auf +5 stellte. Francisco antwortete mit einem Dreier, der das Spiel sieben Sekunden vor dem Ende noch mal spannend machte. Maodo Lo war es schließlich, der mit ablaufender Wurfuhr die Chance auf den Ausgleich hatte, sein Dreier verfehlte das Ziel aber.
Der Deutsche stand am Ende bei acht Punkten (3/8 FG) und fünf Assists, bester Werfer bei den Litauern war Francisco mit 22 Punkten. Bei Maccabi glänzten TJ Leaf und Jimmy Clark III mit jeweils 17 Zählern.
Zwischen Mailand und Roter Stern sah es lange so aus, als würden die Gastgeber die Partie entspannt über die Bühne bringen. Im Schlussviertel brachen sie aber komplett ein und mussten die Serben ziehen lassen. Für Roter Stern dominierten in der Schlussphase allen voran Chima Moneke (18 Punkte) und Codi Miller-McIntyre (15).
Bester Werfer war allerdings Jordan Nwora (22). Auf der anderen Seite war Shavon Shields der beste Mann (22).