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Acht Monate nach BVB-Aus: Sahin wird Basaksehir-Coach

kicker

Bei Borussia Dortmund war seine Zeit als Cheftrainer bereits nach einem guten halben Jahr vorbei, nun nimmt Nuri Sahin den nächsten Anlauf als Coach in der Türkei: Wie der türkische Verein Basaksehir am Samstagvormittag mitteilte, hat der Istanbuler Klub mit dem 37 Jahre alten Trainer eine grundsätzliche Einigung erzielt. Endgültig offiziell soll das Engagement erst am Montagvormittag werden. Dann soll Sahin laut Verein im Rahmen einer Zeremonie im Presseraum des Stadions seinen Vertrag unterschreiben. Weitere Details teilte der Verein noch nicht mit.

Für Sahin, der für die Türkei als Spieler 52 Länderspiele absolvierte, ist es die zweite Station als Trainer in der SüperLig. Von 2021 bis Ende 2023 fungierte er als Teamchef von Antalyaspor, im Anschluss wechselte er als Co-Trainer unter Edin Terzic zurück zu seinem Heimatverein Borussia Dortmund. Nach Terzics Aus rückte Sahin im Sommer 2024 zum Cheftrainer auf, wurde aber nach durchwachsenen BVB-Leistungen bereits im Januar wieder entlassen und durch Niko Kovac ersetzt, der die Mannschaft im Anschluss noch in die Champions League führte.

Basaksehir ist mit zwei Unentschieden in Heimspielen gegen vermeintlich schwächere Gegner in die neue Süper-Lig-Saison gestartet. Zudem scheiterte das Team in der Qualifikation zur Conference League überraschend am rumänischen Verträter Universitatea Craiova. Trainer Cagdas Atan war daraufhin zu Beginn der Woche entlassen worden. Seine Nachfolge tritt nun Sahin an. Beim Auswärtsspiel bei Stadtrivale Besiktas am Samstagabend wird der neue Coach aber noch nicht in der Verantwortung stehen.

Neben der Verpflichtung von Sahin hat Basaksehir nach dem erfolglosen Saisonstart auch auf dem Transfermarkt eine aktive Endphase hingelegt. Am Freitag, dem Deadline Day in der Türkei, verpflichtete der Istanbuler Verein gleich vier Spieler - unter anderem den Ex-Schalker Amine Harit, der auf Leihbasis von Olympique Marseille an den Bosporus wechselt. Zudem trifft Sahin in Istanbul auf Stürmer Davie Selke, den es im Sommer vom Hamburger SV in die Türkei gezogen hatte. Auch der ehemalige Bochumer und Freiburger Onur Bulut steht im Kader.