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Al Hilals Triumph über Manchester City: Milinkovic-Savic spürt Genugtuung - Marcos Leonardo denkt an seine Mutter

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Al Hilal ist die bislang größte Sensation bei der FIFA Klub-WM 2025 gelungen: Der Team aus der Saudi Pro League besiegte im Achtelfinale mit Manchester City ausgerechnet jenes favorisierte Starensemble, das als einziges Team verlustpunktfrei durch die Gruppenphase gekommen ist. Dass City wieder auf Weltfußballer Rodri zurückgreifen konnte? Dass Erling Haaland sich im Turnier treffsicher zeigte? Dass Juventus Turin in einer Gala deklassiert wurde und City sich auf dem Weg zurück zu alter Stärke wähnte? Alles wertlos für die Skyblues, die raus aus dem Turnier sind. 

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Was bei Al Hilal für Genugtuung sorgte. Zum Beispiel bei Sergej Milinkovic-Savic. Der ehemalige Strippenzieher von Lazio Rom ist einer von zahlreichen europäischen Topstars, denen mit ihrem Wechsel nach Saudi-Arabien im besten Fußballalter vorgeworfen wurde, ihre sportlichen Ambitionen der Finanzkraft des Golfstaats unterzuordnen. 

Und gerade bei Al Hilal tummelt sich mit allein den gestrigen Startelfspielern Bono, Kalidou Koulibaly, Renan Lodi, Joao Cancelo, Ruben Neves oder Marcos Leonardo ein ganzes Sammelsurium an Topprofis, die noch lange in Europa auf Titeljagd hätten gehen können. Zu ihnen zählt natürlich auch der 30-jährige Milinkovic-Savic.

Simone Inzaghi schreibt schon seine erste Erfolgsgeschichte mit Al Hilal

Der holt gegen die Allgemeinheit aus und wird nach dem Sieg gegen City zitiert: "Mal sehen, ob sie uns jetzt immer noch so kritisieren. Wir haben bewiesen, dass es bei uns nicht so zugeht, wie sie denken, dass es in der Saudi Pro League zugeht. Wir haben es gegen Real Madrid, Salzburg, Pachuca und heute Nacht bewiesen. Und ich hoffe, wir werden es weiter beweisen." 

Die Geschichte von Al Hilal bei dieser ersten großen Klub-WM ist auch die von Simone Inzaghi. Dessen Abschied von Inter Mailand nach dem verlorenen Champions-League-Finale fand nicht nur Fürsprecher, Inzaghi musste zudem für die Art und Weise Kritik einstecken. Angeblich soll er sich schon vor dem Königsklassenendspiel, das er mit Inter 0:5 gegen PSG verlor, für eine finanzstarke Neuanstellung bei Al Hilal entschieden haben. 

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Marcos Leonardo beflügelt die Genesung seiner Mutter

Nun steht Inzaghi nach gerade mal vier Spielen für seinen neuen Klub im Viertelfinale der Klub-WM. Ganz anders als Inter Mailand, das wenige Stunden zuvor ähnlich sensationell wie ManCity an Fluminense scheiterte. Zum schnellen Wiedersehen kommt es so nicht. "Heute Abend mussten wir etwas Außergewöhnliches leisten, weil wir wussten, wie gut Manchester City ist. Wir wussten, dass wir den Mount Everest ohne Sauerstoff besteigen mussten, und wir waren großartig", so ein euphorisierter Cheftrainer nach dem Coup gegen die Skyblues. 

Für Inzaghi war es der erste Sieg über Pep Guardiola, den er selbst als den "besten Trainer der letzten 20 bis 25 Jahre" bezeichnet: "Der Schlüssel zu diesem Resultat sind die Spieler, das Herz, das sie auf den Platz gebracht haben. Wir haben mit großer Entschlossenheit gespielt." 

Und mit Marcos Leonardo hatte Al Hilal den entscheidenden Spieler in seinen Reihen. Der Ex-Stürmer von Benfica traf zwei Mal und erzielte in der 112. Spielminute die dritte Führung für sein Team, die dann zum 4:3-Sieg reichte. Auch für ihn ein Sieg mit ganz persönlicher Note, wie er anschließend preisgab: "Die letzten zwei Monate waren sehr schwer für mich. Meine Mutter lag 70 Tage auf der Intensivstation. Heute geht es ihr zum Glück wieder gut. Als ich die beiden Tore erzielt habe, habe ich nur an sie gedacht. Sie konnte das Spiel sogar sehen." 

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